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Entscheidung zur Brücke

Königs Wusterhausen Entscheidung zur Brücke

Die Lücke im Radweg zwischen Wildau und Niederlehme soll zum Jahresende wieder geschlossen werden. Der Königs Wusterhausener Hauptausschuss entscheidet über den Vorschlag des Bürgermeisters, die kaputte Brücke zu reparieren. Die Stadtpolitiker haben aber noch mehr vor.

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Die Lücke im Radweg über die Dahme soll in sechs Monaten wieder geschlossen werden. Die kaputte Holzbrücke bekommt ein Stahlgerüst.

Quelle: Frank Pawlowski

Königs Wusterhausen. Gleich mehrere wegweisende Entscheidungen haben sich Königs Wusterhausens Stadtpolitiker für die letzten Sitzungen vor der Sommerpause am kommenden Montag vorgenommen. Allen voran der Beschluss zur Radwegbrücke zwischen Niederlehme und Wildau.

Konstruktion aus Stahl und Holz

Über ihn wird im Hauptausschuss abgestimmt, der kurz vor der Stadtverordnetenversammlung nur zu diesem Thema einberufen wurde. Nach den monatelangen Diskussionen gibt es nun endlich einen Vorschlag, was mit der kaputten Brücke passieren soll. Sanierung als Hybrid-Konstruktion aus Holz und Stahl, so lautet die Beschlussvorlage von Bürgermeister Lutz Franzke (SPD). Darauf hatte man sich zuletzt schon in einer gemeinsamen Beratung mit den Wildauer Stadtpolitikern verständigt, sie brachten die Idee ein (MAZ berichtete). Eine Zustimmung gilt daher als sicher. Ein kompletter Neubau ist vom Tisch.

620000 Euro Gesamtkosten

Die Brücke war wegen Einsturzgefahr zunächst gesperrt und im November abgebaut worden, sie lagert im Hafen. Die Holzträger sind verfault. Sie sollen nun durch eine Stahlkonstruktion ersetzt werden. Der Holzaufbau samt Dach bleibt erhalten. Planung und Wiederaufbau der Brücke sollen binnen sechs Monaten erfolgen. Sie könnte also zum Jahreswechsel wieder die Lücke über der Dahme schließen. Die Gesamtkosten sind mit knapp 620 000 Euro veranschlagt. Das liegt weit unter dem, was beide Städte in diesem Jahr vorsorglich für die Reparatur im Haushalt eingeplant hatten, insgesamt 1,4 Millionen Euro. Die Brücke soll 80 Jahre halten.

Wildauer müssen noch zustimmen

Die Hybridlösung aus Holz und Stahl vereine „die Vorzüge einer langen Nutzungsdauer bei im Vergleich günstigen Kosten und einer kurzen Bauzeit“, so das Fazit von Bürgermeister Franzke. „Es besteht bei dieser Variante die Aussicht, die Lücke im Radwegenetz schnellstmöglich wieder zu schließen und damit die Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt kurzfristig zu verbessern.“ Sobald der Wildauer Hauptausschuss ebenfalls zugestimmt hat, kann es losgehen.

Zernsdorfer Grundschule wird erweitert

Ein weiteres Schulprojekt bringen die Königs Wusterhausener Stadtpolitiker in der Stadtverordnetenversammlung am Montag auf den Weg. Ein Aufstellungsbeschluss für die Erweiterung der Grundschule in der Alten Trift soll gefasst werden. Ein Bebauungsplan muss erstellt werden. Für die Entwicklung des Grundschulstandortes sei die Erweiterung unerlässlich, heißt es in der Vorlage. Die neue Schule soll nordwestlich der jetzigen Schule gebaut werden, die künftig als Hort genutzt wird.

Haus des Sports für Königs Wusterhausen

Das sanierungsbedürftige Vereinsheim des Hockeyclubs in der Goethestraße in Königs Wusterhausen soll zu einem Haus des Sports ausgebaut werden. Dort soll die Geschäftsstelle des Kreissportbundes ein neues Domizil finden. Dieser Beschlussantrag wird von den Fraktionen SPD, CDU, Wir für KW/UFL, Linke und FDP/Piraten eingebracht. Diese Fraktionen schlagen auch den Bau eines Ausbildungs- und Beratungszentrums für das Handwerk vor. Es soll möglichst in der Fichtestraße errichtet werden.

Von Frank Pawlowski

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