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Erfolgsmodell Schülerlabore

Wildau Erfolgsmodell Schülerlabore

Seit Herbst vergangenen Jahres ist das Spektrum an Schülerlaboren an der Technischen Hochschule Wildau erweitert worden. 3000 Teilnehmer besuchten seitdem bereits die neuen unentgeltlichen Angebote.

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Die Teilnehmer sollen verunreinigtes Wasser trinkbar machen.

Quelle: Karen Grunow

Wildau. „Das ist eine gewisse Abwechslung zum Schullalltag und macht eine Menge Spaß“, sagt Annika Schmidt über die Schülerlabore an der Technischen Hochschule (TH) Wildau. Die 25-Jährige, die derzeit die zwölfte Klasse der Schule des Zweiten Bildungsweges in Königs Wusterhausen besucht, ist häufiger zum Experimentieren an der TH. Am Donnerstag sollte sie aber nicht nur mit ihren Mitschülern probieren, wie verunreinigtes Wasser wieder trinkbar gemacht werden kann. Sie wurde außerdem von Anke Renger, der Koordinatorin der TH-Schülerlabore, mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent überrascht. Denn Annika Schmidt ist die nunmehr 3000. Teilnehmerin der neuen „NaWiTex“-Schülerlabore, mit denen seit Herbst das Angebot für interessierte Schulklassen erweitert wird.

Annika Schmidt (l) mit Anke Renger

Annika Schmidt (l.) mit Anke Renger.

Quelle: Karen Grunow

Vorläufer war „Biologie trifft Technik“. Dieses Schülerlabor wurde bereits 2008 eröffnet. Und auch Siegfried Rolle, Professor für Physikalische Technik, hatte sich zuvor schon viele Jahre intensiv um Kontakte zu Schulen bemüht und an der TH Klassen betreut. Daraus wurde das „PhysTecLab“, in dem unter anderen zu regenerativer Energietechnik geforscht werden kann. Dort arbeitet Torsten Döhler. „Man sieht hier schon Berufsbilder“, erklärt er mit der Vernetzung der Hochschule in die Wirtschaft einen weiteren der Aspekte der kostenlosen Schülerlabore, neben der intensiven Gruppen- oder auch Einzelarbeit und der Erfahrung des Hochschulalltags.

Bereits viele Anfragen für das kommende Schuljahr

Im „EcoLab“ werden auch ökologische Themen aufgegriffen wie besagtes Experiment mit dem verunreinigten Wasser. Ein Labor, das mit solch praktischen Fragestellungen auch Aufmerksamkeit für das eigene alltägliche Handeln schaffen kann, betont Anke Renger. Um moderne Robotik und angewandte Informatik geht es im vierten TH-Schülerlabor, dem „RoboticLab“. Die Nachfrage ist sehr groß, berichtet Anke Renger, schon jetzt gibt es viele Anfragen für das kommende Schuljahr. Sogar aus dem südlichen Brandenburg reisen die Gruppen an, selbst große Klassen oder ganze Jahrgangsstufen können gut gleichzeitig versorgt werden. Üblicherweise gibt es einen vorbereitenden Vortrag durch Renger und die Labor-Mitarbeiter vorab in der jeweiligen Schule.

„Seit 2009 profitieren wir wirklich regelmäßig von den exzellenten Angeboten hier an der Hochschule“, sagt Birgit Wecke, die an der Königs Wusterhausener Schule des Zweiten Bildungsweges Biologie und Chemie unterrichtet. „Das vor der Haustür zu haben, empfinde ich als Geschenk.“ Annika Schmidt nickt: „Sie können stolz sein“, sagt sie zu Anke Renger, bevor sie ihren Kittel überstreift und zu ihren Kommilitonen ins Schülerlabor geht, um sich um die Aufgabe des Tages zu kümmern.

Von Karen Grunow

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