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Dahme-Spreewald Ergebnisse der MAZ-Umfrage
Lokales Dahme-Spreewald Ergebnisse der MAZ-Umfrage
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05:15 26.10.2016
Fest zum 90. Jubiläum des Mittenwalder Spielmannszuges. Einwohner wünschen sich mehr gemeinsame Erlebnisse. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Mittenwalde

Die Leserumfrage in Mittenwalde erbrachte ein klares Votum für die Eigenständigkeit der Stadt bei einer möglichen Gemeindegebietsreform. Die zweite Wahl ist eine Fusion mit Bestensee. Noch weniger Befürworter hat eine Zusammenschluss mit Königs Wusterhausen oder mit Schönefeld.

Neben diesem Thema hat die Mittenwalder besonders die Frage bewegt, was für Kinder und Jugendliche in der Stadt fehlt. Es sind kulturelle Angebote, fand eine große Mehrheit der Befragten. Fast ebenso groß ist der Wunsch einer Verbesserung der städtischen Infrastruktur. Nur so könnten mehr Unternehmen in die Stadt gelockt werden. Und ein Stadtentwicklungskonzept müsste vor allem Vorschläge enthalten, wie die touristische Attraktivität von Mittenwalde verbessert werden kann. Die genauen Abstimmungsergebnisse stehen in der Grafik. Aus den Ortsteilen gab es zahlreiche interessante Hinweise. 74 Mittenwalder beteiligten sich.

Die drängendsten Probleme in den Ortsteilen

In Brusendorf wurden fehlende öffentliche Verkehrsverbindungen, zum Beispiel nach Rangsdorf, als Problem genannt, ebenso der fehlende Anschluss an Bahnhöfe in Königs Wusterhausen oder Schönefeld. Kritisiert wird, dass am Wochenende kein Bus fährt, außerdem fehle ein Bus, mit dem Schüler pünktlich zur 2. Stunde im Königs- Wusterhausener Gymnasium kommen. Wohnraum schaffen, keine Windräder auf den Rieselfeldern, das Abwasserproblem, ein Radweg nach Kleinkienitz werden weiterhin genannt.

Radwege in die Nachbarorte

Für Gallun gab es erst einmal ein dickes Lob. Das Dorf sei schön geworden, habe gepflegte Häuser und Gärten, gute Straßen und Wege, schrieb jemand. Eine Laubentsorgung durch die Stadt wird gefordert. Radwege in die benachbarten Orte, besonders nach Motzen und Bestensee, wurden mehrfach genannt. Ein Lebensmittelladen im Dorf und mehr finanzielle Unterstützung für Vereine sind weitere Wünsche. Eine „entscheidungsfähige- und freudige Bürgermeisterin und Verwaltung“ stand als Wunsch auf einem weiteren Zettel.

Schnelles Internet

Aus Krummensee kommt der Hinweis nach mehr Gemeinsamkeit in der Stadt. „Jeder sieht nur seinen Ortsteil. Hier sind die Politiker gefordert.“ Schnelleres Internet, bessere Handyverbindungen, ein besseres ÖPNV-Angebot nach Königs Wusterhausen und in die anderen Ortsteile werden gefordert, ebenso die Entlastung vom starken Durchgangsverkehr. Die hohen Kitakosten und die Schließzeiten zum Jahreswechsel werden kritisiert.

Bezahlbarer Wohnraum

Aus Mittenwalde kommt der Wunsch nach einem Lebensmittelladen, nach bezahlbarem Wohnraum, einem ÖPNV-Anschluss nach Königs Wusterhausen täglich bis 24 Uhr. Der Verkehrslärm und der Verkehr durch die Stadt sind weitere Probleme.

Wildes Parken am See

Aus Motzen schrieb jemand: „Es hat sich viel Gutes getan. Nur sollte endlich eine Lösung zur Beseitigung des alten Konsum geschehen.“ Als Probleme wurden genannt: das wilde Parken am See und am Golfplatz, die Erschließung und Pflege des Motzener Sees, Ordnung und Sauberkeit im Ort, der Verkehrslärm in der Bahnhofstraße. Es werden besser Busverbindungen morgens und abends gefordert, besseres Kita- und Schulessen und die Verbesserung von Internet und Mobilfunk.

Tempolimit für die Ortsdurchfahrt

Die stark befahrene Ortsdurchfahrt in Telz sehen Einwohner als Riesenproblem. Jemand fordert ein ganztägiges Tempolimit. Fehlende Einkaufsmöglichkeiten und preiswerte Wohnungen werden ebenfalls genannt.

Anschluss ans Abwassernetz

Aus Töpchin kommt der Wunsch nach dem Anschluss an die zentrale Abwasserleitung, die Bekämpfung der Wildschweinplage sowie nach einem Bürgerhaus. Die Brücke über das Fließ müsse ausgebessert werden.

Eine Kaufhalle für Ragow

Einwohner von Ragow vermissen Kontrollen des Ordnungsamtes, jemand wünscht sich eine Kaufhalle. Als Problem wird die Parkplatzsituation im Wohnpark genannt.

Radwege und Feste für alle

Aus Schenkendorf werden Radwege nach Königs Wusterhausen und Krummensee angeregt. Außerdem gibt es den Wunsch nach kulturellen Angeboten und Aktionen, „die alle Bewohner der Ortsteile zusammenbringen“, wie jemand schreibt.

Von Frank Pawlowski

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