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Erneut weniger Arbeitslose

Königs Wusterhausen Erneut weniger Arbeitslose

Im Geschäftsstellenbezirk Königs Wusterhausen der Agentur für Arbeit Cottbus hat sich vom September auf Oktober die Zahl der Arbeitslosen um 58 Personen auf 2761 verringert. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent.

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Sven Baasner (l.) und Boris Müller berichten über Ausbildungsstellenmarkt und Arbeitslosenzahlen.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Die Zahl der Arbeitslosen in der Region ist weiter rückläufig. Im Monat Oktober waren im Geschäftsstellenbezirk Königs Wusterhausen der Agentur für Arbeit Cottbus 2761 Menschen ohne Arbeit, 58 weniger als im Vormonat und 319 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote im Oktober betrug 4,4 Prozent. Das ist die zweitniedrigste Quote im Bereich der Agentur für Arbeit Cottbus. Nur in Luckau ist sie mit 4,1 Prozent noch geringer. Im gesamten Landkreis Dahme-Spreewald liegt die Quote bei 4,5 Prozent und damit fast einen Prozentpunkt unter dem Bundesdurchschnitt von 5,4 Prozent. Arbeitgeber meldeten im Oktober 316 neue Arbeitsstellen. Der Bestand an gemeldeten Arbeitstellen beträgt derzeit 1248.

„Wir wollen keine Arbeitslosen bei den unter 25-Jährigen“, sagt Boris Müller, Bereichsleiter des Geschäftsstellenverbundes Dahme-Spreeewald der Agentur für Arbeit Cottbus. Er berichtet, dass es erfreulich sei, dass die Zahl der arbeitslosen 15- bis 24-Jährigen permanent zurückgehe. So waren im Landkreis im Oktober 119 ohne Arbeit, das entspricht 2,1 Prozent. Im Oktober 2011 waren es noch 6,6 Prozent.

Nicht alle Bewerber haben einen Ausbildungsplatz bekommen

„Leider ist es uns nicht gelungen, alle Bewerber in eine Ausbildung zu bringen“, sagte Sven Baasner, Teamleiter Berufsberatung in seinem Bericht über das zurückliegende Berufsberatungsjahr (1. Oktober 2016 bis 30. September 2017).

923 Bewerber meldeten sich seit Beginn des Berichtsjahres für eine Berufsausbildungsstelle. 860 von ihnen konnten versorgt, 881 in betriebliche Ausbildungsstellen und vier in außerbetriebliche Berufsausbildungsstellen vermittelt werden. 63 Bewerber haben nicht den ihrer Vorstellung entsprechenden Ausbildungsplatz gefunden. Dem gegenüber stehen 100 unbesetzte Berufsausbildungsstellen. Hier geht die Botschaft an die Wirtschaft, über die Phase einer Einstiegsqualifizierung nachzudenken und sich frühzeitig durch ein gutes Konzept so darzustellen, dass es die Bewerber anspricht. „Für uns bleibt es immer eine Herausforderung, das Angebot an Ausbildungsstellen und die Bewerber 1:1 zu versorgen“, so Sven Baasner.

Von Gerlinde Irmscher

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