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Dahme-Spreewald Erste Mieter ziehen ins Mühlenfeld
Lokales Dahme-Spreewald Erste Mieter ziehen ins Mühlenfeld
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00:29 24.03.2018
Ein Blick auf die beiden dreigeschossigen Gebäude plus dem Staffelgeschoss in der Wohnanlage „Am Mühlenfeld“.
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Königs Wusterhausen

Pünktlich zum Frühlingsanfang wollten Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW) und der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen (Wobauge), Rolf Faust, am Dienstag eigentlich bei strahlendem Sonnenschein den ersten Mietern zum Einzug in die neue Wohnanlage „Am Mühlenfeld“ gegenüber dem Funkerberg in Königs Wusterhausen gratulieren. Doch es gab kräftige Schneeschauer.

Das Eigenheim in Zernsdorf für drei Zimmer aufgegeben

Die Freude von Martina und Uwe Heller, die als erste Mieter den symbolischen Schlüssel erhielten, konnte das aber nicht trüben. „Wir haben uns von Beginn an in diese Drei-Raum-Wohnung in dem bisher in unserer Stadt einzigartigen Staffelgeschoss verliebt“, sagt Martina Heller.

„Schon im Rohbau hatten wir ein gutes Bauchgefühl“, erklärt die 62-Jährige, die dafür mit ihrem Mann in Zernsdorf ein Eigenheim mit einem 1300 Quadratmeter großes Grundstück aufgegeben hat.

Bürgermeister Swen Ennullat (2.v.rechts) und Wobauge-Geschäftsführer Rolf Faust (rechts) übergaben am Dienstag symbolisch den Schlüssel an die ersten Mieter, Martina und Uwe Heller (2. und 3. v. links), in der neuen Wohnanlage "Am Mühlenfeld". Mit dabei waren auch Wobauge-Vermieterin Sabine Zieger (l.) und Architekt Frank Zimmermann (3.v.r.). Quelle: Franziska Mohr

In dem Neubau haben es ihnen die hellen, freundlichen Räume mit den bodentiefen Fenstern, die Dachterrasse und die direkt in der Wohnung befindliche Abstellkammer mit Fenster angetan.

Interesse im Frühjahr 2017 angemeldet

„Wir hatten schon vor einiger Zeit beschlossen, dass wir noch mal etwas Neues wagen wollen“, sagen die Hellers. Als sie im Frühjahr 2017 in der Zeitung lasen, dass die Wobauge eine moderne Wohnanlage gegenüber dem Funkerberg errichtet, meldeten sie ihr Interesse an.

„Seit Jahrzehnten im Eigenheim in Zernsdorf lebend, hatte ich zuvor nie etwas mit der Wobauge zu tun. Umso erfreuter bin ich vom ersten Kontakt bis zur jetzigen Vermietung vom dortigen kompetenten Service“, lobt der 68-jährige Uwe Heller.

Vier Jahre von der ersten Planung bis zum ersten Einzug

Geschäftsführer Faust sowie Wobauge-Vermieterin Sabine Zieger hören es gern. Schließlich erntete das kommunale Wohnungsunternehmen mit der gestrigen Übergabe der beiden Gebäude mit insgesamt 29 Wohnungen die ersten Früchte harter Arbeit.

Im Juli 2017 wurde „Am Mühlenfeld" Richtfest gefeiert. Quelle: Gerlinde Irmscher

„Vor über vier Jahren haben wir mit den Planungen für dieses Wohngebiet ‚Am Mühlenfeld‘ begonnen, in dem einmal etwa 250 Bürger ein neues Zuhause finden werden“, sagt Faust.

120 Wohnungen mit bis zu 84 Quadratmetern Wohnfläche

Das Unternehmen lässt in vier Bauabschnitten insgesamt 120 Wohnungen errichten, wobei es sich um Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen handelt.

Ihre Größen schwanken zwischen 51 und 65 Quadratmeter sowie zwischen 76 und 84 Quadratmeter. Komplettiert wird das Ensemble durch einen Spielplatz, 92 Stellplätze und überdachte Fahrradständer.

Mehr zum Thema: 2017 war für die Wobauge das erfolgreichste Jahr

Wohnungsmangel plagt Königs Wusterhausen

Die Stadt Königs Wusterhausen verzeichnete allein in den vergangenen fünf Jahren einen Zuzug von 3000 Bürgern. Da wird jede Wohnung dringend benötigt“, sagt Bürgermeister Ennullat.

Umso mehr freue er sich, dass die Wobauge das Risiko nicht gescheut und den Neubau gewagt habe. Und dies, obwohl die Baupreise innerhalb von drei Jahren in der Region um mehr als 30 Prozent gestiegen sind.

Bürgermeister und Geschäftsführer bewerteten es daher als Erfolg, das es gelungen ist, in diesem Wohngebiet mit seiner Hanglage die Mietpreise bei zehn beziehungsweise elf Euro Kaltmiete pro Quadratmeter zu belassen.

Bereits 160 Interessenten für neue Wohnungen in Königs Wusterhausen

„Das Cottbuser Architektenteam um Frank Zimmermann hat ein städtebaulich reizvolles Ensemble mit einem Rundumblick ins Grüne entworfen. Das gefällt den Bürgern.

Die 160 Interessenten für diese Wohnungen sprechen eine deutliche Sprache“, freut sich Geschäftsführer Faust und verweist darauf, dass die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt mit weiteren 29 Wohnungen bereits in vollem Gange sind. Möglicherweise können hier die ersten Möbelwagen schon Anfang 2019 vorfahren.

Von Franziska Mohr

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