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Dahme-Spreewald Erster Hundeplatz in Heidesee
Lokales Dahme-Spreewald Erster Hundeplatz in Heidesee
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14:15 23.09.2016
Genug Platz zum Toben haben die Hunde in Heidesee seit Kurzem auf dem privaten Hundeplatz in Friedersdorf. Quelle: Josefine Sack
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Friedersdorf

Man sollte meinen, dass es sich als Hund in der Gemeinde Heidesee ganz gut leben lässt. Immerhin bietet die Heidelandschaft samt ihrer Kiefernwälder gut zehn Kilometer östlich von Königs Wusterhausen jede Menge Auslaufflächen für Vierbeiner. Doch so einfach ist es nicht: Laut Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg gilt fast überall Leinenpflicht – etwa in begrenzten, der Allgemeinheit zugänglichen Park- und Grünanlagen, in Fußgängerzonen; auf Liegewiesen oder an Badestellen sind Hunde ganz verboten.

Christian Krüger mit seinen Schäferhunden Rocco und Rino. Quelle: Josefine Sack

Wohin also mit dem geliebten Haustier, damit es sich mal so richtig austoben kann? Das fragte sich Hundehalter Christian Krüger aus Friedersdorf. Jahrelang konnten sich seine Schäferhunde Rocco und Rino nur im Garten frei bewegen. Alles, was vor dem Tor liegt, kennen die siebenjährigen Rüden nur angeleint. Um das zu ändern und damit Rocco und Rino auch einmal andere Vierbeiner aus der Umgebung kennenlernen und beschnuppern können, gründete Christian Krüger im Sommer einen Hundeplatz. Der Treffpunkt befindet sich direkt hinter Krügers Haus in der Köpenicker Straße 17, auf seinem Grundstück. „Alles ist rein privat“, sagt der 33-Jährige. „Wir sind kein Verein, hierher zu kommen, kostet nichts“, sagt er.

Drei Planschbecken für die Vierbeiner

Das knapp 2500 Quadratmeter große Areal hat Krüger schon vor Jahren sorgfältig eingezäunt. Hier haben die Hunde genug Platz zum Spielen: Neben drei Planschbecken gibt es einen hölzernen Überlauf, auf dem die Vierbeiner balancieren können, und einen selbst gebauten Hundetunnel. Demnächst soll noch eine Wippe hinzukommen.

Über das Online-Portal Ebay-Kleinanzeigen fand Krüger andere Hundehalter aus Heidesee und der Umgebung, die sich regelmäßig, meist zweimal in der Woche, auf dem Hundeplatz treffen. „Für unseren Welpen Zeus ist die Idee klasse“, sagt Krügers Schwester Jeanine Weigel. „Ohne den Kontakt zu anderen Hunden wäre er ein einsamer Vierbeiner geworden und hätte womöglich nur am Zaun gestanden und gekläfft“, ergänzt sie. Seit Juli lernt er, sich zwischen den älteren Hunden im Rudel zurechtzufinden. Auch Stefan Bölke schwört auf die Hundetreffen: Sein Labrador-Mischling Teddy ist beim Gassi gehen viel entspannter und ruhiger geworden, erzählt der Friedersdorfer. Laura Moltrecht aus Bindow hat zuvor schon verschiedene Gassi-Gruppen in der Region getestet. Doch nirgends habe ihr Riesenschnauzer Mascha sich so frei bewegen können wie auf Krügers Hundeplatz.

Nachbarn befürchten Lärm

Obwohl die Hunde auf dem Areal, an das nur Krügers Haus und Felder grenzen, niemanden stören, erntete das Projekt bereits Kritik: Nachbarn befürchteten einen erhöhten Lärmpegel und wollten den Platz verhindern. „Dabei macht die Hauptstraße viel mehr Lärm als ein paar Hunde“, so Krüger. Weil es sich um ein Privatgrundstück handelt, spricht laut Ordnungsamtsleiterin Martina Dümke nichts gegen den Hundetreff.

Info: Die Hundehalter treffen sich sonntags, um 9.30 Uhr, Anmeldung erbeten per E-Mail unter: christian.krueger1982@web.de

Von Josefine Sack

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