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Erweiterte Waldkita bietet Platz für 139 Kinder

Pätz Erweiterte Waldkita bietet Platz für 139 Kinder

Die Planungen für die Erweiterung der Waldkita in Pätz werden konkreter. Architekt Mathias Britze stellte sie jetzt bei einer Informationsveranstaltung vor. Das neue Gebäude soll Platz für vorerst 139 Kinder bieten. Die Kosten haben sich im Vergleich zu früheren Angaben deutlich erhöht – auf 3,1 Millionen Euro.

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Die bisherige Kita bleibt zunächst erhalten.

Quelle: Dietrich von Schell

Pätz. Die Kapazität der Waldkita in Pätz soll bis zum kommenden Jahr erweitert werden. Im Rahmen eines Informationsabends wurde jetzt über die Pläne informiert. Schon jetzt gibt es Engpässe. „Im Moment können wir nur berufstätigen Eltern einen Kitaplatz zusichern“, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos). Das bestätigt auch Hauptamtsleiterin Anett Hinzpeter, die die Gemeinde als Träger vertritt. „Schon jetzt liegen 139 Anträge auf einen Betreuungsplatz vor“, sagt sie. Aber derzeit ist in der Waldkita nur Platz für 35 Kinder. Das Kinderdorf Bestensee in der Zeesener Straße ist mit 286 Plätzen ebenfalls voll ausgelastet.

„Auf dem Grundstück an der Fernstraße in Pätz entsteht ein Gebäude mit L-förmigem Grundriss“, sagte der mit der Planung beauftragte Architekt Mathias Britze vom Berliner Planungsbüro Kirsch AIG. Er erläuterte Bürgern und Gemeindevertretern den Entwurf. „Das Gebäude ist zweigeschossig. Aufzug, Dachterrasse und Laubengang sind ebenfalls geplant.“

Ursprüngliche Planungen gingen von einem Geschoss aus

Die Kosten, vor einem Jahr mit 1,8 Millionen Euro kalkuliert, liegen inzwischen bei 3,1 Millionen Euro. Ursprünglich ist man von einem eingeschossigen Bau ausgegangen – ohne Aufzug und Dachterrasse. Nun fallen sie als Mehrkosten an.

„Die Kita wird auf eine Kapazität von 120 bis 216 Kinder ausgelegt sein“, so Britze. Das hängt mit den Altersgruppen zusammen. Zehn Krippenkinder teilen sich einen Raum. Bei den älteren Kita-Kindern sind größere Gruppen möglich.

Vorerst aber liegt die Aufnahmegrenze bei 139 Kindern. Das hängt mit der Größe der Spielflächen im Außenbereich zusammen, die in Pätz bei 1390 Quadratmeter liegen wird. Vorgeschrieben sind zehn Quadratmeter pro Kind. Aber weiterer Bedarf besteht auf alle Fälle: Bei 139 Anmeldungen für das kommende Jahr ist die Kita im Dezember 2017 schon wieder an ihre Grenze gestoßen. Um die Außenflächen und damit auch die Kapazität der Kita zu vergrößern, ist es notwendig, das hintere Seegrundstück nutzbar zu machen. Die beiden Areale gehören zwar zusammen, aber durch eine baurechtliche Festlegung zählt die Fläche am See als Außenbereich. Das will der Bürgermeister in den nächsten zwei Jahren ändern, um diesen Bereich zurückzugewinnen.

Dachterrasse in der Diskussion

Außerdem gab es den Vorschlag, einen kleinen Teil des oberen Geschosses als Dachterrasse herzurichten, quasi als Besonderheit der Kita. Allerdings könnte es sein, dass diese Fläche in der Zukunft für Räumlichkeiten benötigt wird, dann müsste die Terrasse wieder verschwinden. Aufbau und Abbau würden 100 000 Euro extra kosten. Quasdorf will sich dafür einsetzen, dass sofort Räume gebaut werden.

Die Gemeindevertreter haben zudem in ihrer Sitzung am Dienstag beschlossen, dass die Verwaltung noch in dieser Woche die Bauanträge für die Kita und die Erweiterung der Grundschule einreicht. Einzelheiten sollen in den Ausschüssen noch einmal beraten werden.

Von Dietrich von Schell

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