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Es droht der Dauer-Streik

Aufruf zum Kita-Arbeitskampf Es droht der Dauer-Streik

Es könnte ein Dauer-Streik werden: Die Gewerkschaft Verdi ruft zum unbefristeten Streik an den kommunalen Kitas auf. Besonders betroffen ist der Altkreis Königs Wusterhausen.. Dort wollen ab Mittwoch rund 300 Erzieher die Arbeit niederlegen. Aber auch im Landkreis Teltow-Fläming wird gestreikt: Dort wollen vermutlich 100 Erzieher streiken.

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Wie hier in Kassel wird auch in den Kitas der Region gestreikt.

Quelle: dpa

Königs Wusterhausen. Die Gewerkschaft Verdi macht Ernst: Der Streik der Erzieher an den kommunalen Kindertagesstätten geht in die nächste Runde – unbefristet. Am Dienstag waren die ersten Einrichtungen in der Region Dahmeland-Fläming geschlossen, ab ab Mittwoch sind etliche Städte und Gemeinden betroffen. Schwerpunkt ist wieder der Altkreis Königs Wusterhausen, wo sich etwa 300 Erzieher beteiligen. Aber auch in Teltow-Fläming müssen sich Eltern vielerorts um eine Ersatzbetreuung für ihre Kinder kümmern, dort streiken etwa 100 Erzieher.

„Die betroffenen Einrichtungen werden in der ganzen kommenden Woche bestreikt, bis auf der Bundesebene ein annehmbares Ergebnis vorliegt“, sagt Erich Mendroch von Verdi Brandenburg. Bislang lehnt der Verband der kommunalen Arbeitgeber die Verdi-Forderung nach höherer Eingruppierung für Angestellte im Sozial- und Erziehungsdienst als unbezahlbar ab.

Schlecht für die Eltern in der Region Dahmeland-Fläming. Im Landkreis Teltow-Fläming sind die Städte und Gemeinden Dahlewitz, Zossen, Ludwigsfelde, Am Mellensee und Baruth betroffen. Im Nachbarkreis bleiben die meisten kommunalen Kitas in Schönefeld, Wildau, Zeuthen, Eichwalde, Schulzendorf, Bestensee, Teupitz und Königs Wusterhausen geschlossen. Dort findet am Vormittag auch die Streikversammlung der Erzieher aus dem Landkreis Dahme-Spreewald statt. „Bis zum Ende der Woche wird der Streik auf jeden Fall weitergehen“, sagt Dirk Hönsch, der bei Verdi für den Landkreis zuständig ist. „Wie es in der kommenden Woche weitergeht und ob wir eine Streikpause einlegen, muss erst noch besprochen werden.“ Es gehe darum, den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber zu verstärken. Die kommen am Donnerstag in Frankfurt am Main zur Beratung zusammen.

Bislang sind die Kommunen in der Region bei Streik-Aktionen der Erzieher glimpflich davon gekommen: „Beim letzten Mal haben die Eltern gut reagiert“, sagt Katrin Dewart-Weschke, Rathaussprecherin in Königs Wusterhausen. „Nur knapp sieben Prozent der Eltern haben unser Angebot einer Notfallbetreuung angenommen.“ Auf den Streik eingestellt haben sich inzwischen auch die Gemeindeverwaltungen: Zumindest für den Altkreis Königs Wusterhausen lassen sich nun überall aktuelle Streik-Infos auf den kommunalen Internetseiten finden.

Von Martin Küper

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