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Es wird weiter geklatscht in der Bahnhofstraße

Königs Wusterhausen Es wird weiter geklatscht in der Bahnhofstraße

In Königs Wusterhausen soll es wieder einen Kaffeeklatsch geben. Initiator Dirk Marx hatte im Vorfeld der Wahl zur zwanglosen Gesprächsrunde in die Bahnhofstraße eingeladen. Das kam so gut an, dass in diesem Jahr noch zwei weitere Treffen folgen sollen. Termine gibt es aber noch nicht.

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Initiator Dirk Marx (l.) spricht im Doppeldecker-Bus mit Besuchern.

Quelle: Privat

Königs Wusterhausen. Der Königs Wusterhausener Dirk Marx hatte vor der Bürgermeister-Stichwahl eine Idee. Spontan rief er Einwohner zur Teilnahme an einem Kaffeeklatsch in der Bahnhofstraße auf. Die Bäckereien Wahl und Heider kreierten eigens „Nottewellen“-Kuchen dafür. Die Aktion kurz vor der Wahl am Sonnabendvormittag kam so gut an, dass Initiator Dirk Marx die Treffen wiederholen möchte. „Es wird weitergeklatscht, mindesten noch zwei Mal in diesem Jahr“, sagte er der MAZ. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Unübersehbar

Unübersehbar: Der Bus parkte in der Bahnhofstraße. Er soll auch bei den kommenden Treffen wieder vorfahren.

Quelle: Privat

Der Doppeldecker-Oldtimer-Bus wird dann wieder vor fahren. Er war so etwas wie das Markenzeichen des Treffens. Marx wollte damit jenseits von Parteipolitik einen Rahmen schaffen, in dem sich Königs Wusterhausener ungezwungen über Themen austauschen können, die sie bewegen. Die bevorstehende Bürgermeisterwahl spielte natürlich auch eine Rolle. Und natürlich ließen sich die beiden Kandidaten Swen Ennullat (parteilos) und

Bäckerein kreierten eigens die Nottewelle für den Kaffeeklatsch

Bäckerein kreierten eigens die Nottewelle für den Kaffeeklatsch.

Quelle: Privat

Georg Hanke (SPD) die Gelegenheit nicht entgehen, für sich zu werben. Einer war sogar bereit für ein Foto. Dirk Marx schrieb später auf seiner Facebook-Seite: „Es ist uns gelungen, wenigstens eine Stunde ohne Wahlwerbung zu quatschen.“ Das war eine der Bedingungen für die Teilnahme, die durch die Anwesenheit der Bürgermeisterkandidaten allerdings etwas aufgeweicht wurde.

Willkommen in der Ansprech-bar

Willkommen in der Ansprech-bar! Einladende Aufkleber am Busfenster.

Quelle: Privat

Das Bedürfnis nach einem Gedankenaustausch, „egal wo jeder politisch steht“, so Dirk Marx, scheint jedenfalls groß zu sein. Er berichtet von durchweg positiven Reaktionen und dem mehrfach geäußerten Wunsch, den Kaffeeklatsch fortzusetzen. Vielleicht liegt das auch an einer weiteren Regel für das Treffen. Es soll geplaudert werden, ohne einander überzeugen zu wollen.

Von Frank Pawlowski

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