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Experimente für Nachwuchs-Experten

Regionale Physik-Olympiade Experimente für Nachwuchs-Experten

29 Mädchen und Jungen aus fünf Schulen aus den Kreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming beteiligen sich an der zwölften regionalen Schüler-Physik-Olympiade am Donnerstag an der Technischen Hochschule Wildau. „Wir unterstützen die Olympiade sehr gern seit Jahren“, sagt TH-Präsident László Ungvári.

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Hochkonzentriert: Helene Cyris vom Eichwalder Humboldt-Gymnasium beschäftigt sich mit der Experimentieraufgabe der Schüler-Physik-Olympiade.

Quelle: Karen Grunow

Wildau. Lässig sieht es aus, wie Tobias Stück sich da auf dem Tisch im Seminarraum der Technischen Hochschule Wildau ausbreitet. Doch der Neuntklässler lümmelt nicht rum, er ist gerade hochkonzentriert: Er bastelt an seinem Experiment für die zwölfte regionale Schüler-Physik-Olympiade. 29 Jugendliche aus fünf Schulen aus den Kreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming sind dabei. „Wir unterstützen die Olympiade sehr gern seit Jahren“, sagt László Ungvári, der Präsident der Technischen Hochschule, zur Begrüßung. Nicht, ohne kritisch anzumerken, dass dieses Mal nur fünf Mädchen dabei seien. „Wir hatten schon Jahre, wo fast die Hälfte der Teilnehmer Mädchen waren“, sagt Ungvári.

Than Long Han Quy

Than Long Han Quy

Quelle: Karen Grunow

Than Long Han Quy ist kurz vor dem Start des theoretischen Tests ziemlich entspannt. Der Zehntklässler des Königs Wusterhausener Friedrich-Schiller-Gymnasiums war im vergangenen Jahr schon dabei und hat den Wettbewerb damals gewonnen. „Ich habe heute morgen noch mal kurz in die Hefte geguckt“, sagt er locker. Und betont dabei, dass Sport eigentlich sein Lieblingsfach sei. Constantin Eckardt vom Eichwalder Humboldt-Gymnasium ist total begeistert von der Physik. „Am meisten interessiert mich die Teilchenphysik“, erzählt der 14-Jährige und dass er später gern Physik studieren möchte.

Das dürfte nicht nur das Team der Hochschule sehr freuen, das sehr engagiert dabei ist, die Schüler neugierig auf Naturwissenschaften zu machen, sondern vor allem Jonny Mühling und Maren Schiemenz. Die beiden Lehrer kümmern sich seit der ersten Auflage um die regionale Schüler-Physik-Olympiade.

TH-Präsident  László Ungvári (l) begrüßt die 29 Teilnehmer

TH-Präsident László Ungvári (l.) begrüßt die 29 Teilnehmer.

Quelle: Karen Grunow

Die ist eine Besonderheit. Denn für gewöhnlich gibt es zwar schulinterne Physik-Wettbewerbe und landesweite Olympiaden, aber letztere werden in Brandenburg dann oft dominiert von den explizit auf Naturwissenschaften spezialisierten Schulen. Das Niveau dieser Landes-Wettbewerbe, sagt Jonny Mühling, der auch Schulberater im Schulamtsbereich Cottbus ist, sei sehr hoch. Um potenzielle Kandidaten darauf vorzubereiten, organisieren Schiemenz und er eben die regionale Olympiade in Wildau. In der TH fand Mühling für die Idee vor zwölf Jahren den perfekten Partner, hier gibt es geeignete Räume nebst Labor.

Genauigkeit ist gefragt

Genauigkeit ist gefragt.

Quelle: Karen Grunow

Wie Tobias Stück vom Paul-Gerhardt-Gymnasium Lübben testen auch Dario Hansche vom Kopernikus-Gymnasium Blankenfelde oder Helene Cyris vom Eichwalder Humboldt-Gymnasium gerade, wie drei Landkartennadeln mit bunten Köpfen für ein vorgegebenes Strahlenoptik-Experiment neben einer Glasplatte zu platzieren sind. „Sie müssen das Experiment interpretieren, das ist eigentlich der schwierige Teil“, sagt Maren Schiemenz, die in Blankenfelde Mathe und Physik unterrichtet.

Anfang des Schuljahres trafen sich die Fachlehrer der fünf beteiligten Schulen, koordinierten ihre Unterrichtspläne und diskutierten Aufgaben-Schwerpunkte. Die Aufgaben wurden dann von den Schulen erstellt und in einem gemeinsamen Aufgabenblatt kombiniert. Zusätzlich gibt es noch ein Quiz. Haben zwei der Schüler am Ende bei den Aufgaben die gleiche Punktzahl erreicht, wird dieser Fragebogen für die endgültige Bewertung mit herangezogen.

Diese Auswertung dauert etwas. Alle teilnehmenden Mädchen und Jungen werden erst in Kürze erfahren, wie sie abgeschnitten haben. Die drei Besten werden durch d

Für David Tank vom Blankenfelder Gymnasium war sein Besuch an der TH bei weitem nicht der erste. Sein Interesse an den Naturwissenschaften sei in den Vorlesungen der TH-Kinderuni angeregt worden, erzählt der Zehntklässler. „Ich bin Naturwissenschaftsfan.“

Von Karen Grunow

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