Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Explosion in Lübben – Sprengstoff im Haus des Opfers gefunden
Lokales Dahme-Spreewald Explosion in Lübben – Sprengstoff im Haus des Opfers gefunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:47 23.03.2018
Die Luftaufnahme zeigt eine Betriebshalle des Munitionsentsorgungswerks Spreewerk nach der Explosion. Quelle: dpa
Anzeige
Lübben

Nach der tödlichen Explosion in einem Betrieb für Munitionsentsorgung in der Spreewaldstadt Lübben hat die Polizei größere Mengen Sprengstoff im Haus des 55 Jahre alten Opfers gefunden. Der Mann lebte im ostsächsischen Kreba-Neudorf, am Freitag wurde dort ein Teil der Explosivstoffe unschädlich gemacht - aus Sicherheitsgründen, teilte das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) mit. Einzelheiten wurden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht genannt.

Zur Galerie
Nach einer schweren Explosion im Munitionsentsorgungsbetrieb Spreewerk in Lübben (Dahme-Spreewald) bleibt die Situation am Unfallort gefährlich. Wegen Explosionsgefahr auf dem Areal, auf dem Sprengstoffe lagern, konnte das Feuer noch nicht gelöscht werden. Knapp 40 Einsatzkräfte sind vor Ort.

Im Zuge der Untersuchungen in Brandenburg sei der Verdacht entstanden, dass der Verstorbene in seinem Wohnhaus gefährliche Stoffe und Sprengmittel aufbewahrte, hieß es. Die Brandenburger Polizei habe deshalb die Kollegen in Sachsen um Hilfe ersucht. Bei einer Hausdurchsuchung wurden die Beamten am vergangenen Mittwoch fündig. Das LKA sprach von einer großen Menge an Explosivstoffen, pyrotechnischen Objekten, Munition und anderen Gegenständen.

Explosive Arbeit: Unfälle bei Munitionsentsorgung

Bei der Explosion in Lübben hatte zudem ein 53 Jahre alter Beschäftigter einen Schock erlitten. Wegen der Explosionsgefahr konnten Helfer erst Stunden später an das Gebäude heran. Die Leiche des 55-Jährigen war so erst am Tag nach dem Unglück gefunden worden. Auf dem 180 Hektar großen Gelände der Spezialfirma werden alte Munition, nicht mehr benötigter Sprengstoff oder auch Pyrotechnik und Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht.

Bereits im November 2002 war es auf dem Areal zu einer verheerenden Explosion gekommen. Damals kamen vier Menschen um. Sie waren mit der Zerlegung von Munition beschäftigt gewesen.

Von dpa

Lange hatte man im Königs Wusterhausener Rathaus die Erweiterung der Wiesenhof-Schlachterei in Niederlehme kritisch gesehen. Jetzt hat die Stadt dem Vorhaben aber zugestimmt. Der Konzern habe die Bedenken ausgeräumt, hieß es.

23.03.2018

Der Winter hat die Neugestaltung des Spielplatzes an der Schulstraße in Zeuthen sprichwörtlich auf Eis gelegt. Ursprünglich sollte die Anlage neben der Gesamtschule „Paul Dessau“ schon im März öffnen. Nun verschiebt sich der Termin auf den Sommer.

10.04.2018
Teltow-Fläming Neu aufgebautes Denkmal Kleinbeeren - Der neue „Geist von Beeren“

Burghard Bernhard Oeverhaus wohnt dort, wohin andere in den Urlaub fahren: auf einem ehemaligen Rittergut. Noch dazu in einem der wenigen Brandenburger Renaissance-Gemäuer. Sein Ziel: Salon-Abende.

26.03.2018
Anzeige