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FSG baut neuen Standort in Zernsdorf

Industrieansiedlung FSG baut neuen Standort in Zernsdorf

Neben dem bekannten Werk im Königs Wusterhausener Ortsteil Kablow baut die FSG Fernsteuergeräte Mess- und Regeltechnik GmbH in der Stadt nun auch in Zernsdorf einen weiteren Standort. Die Geschäftsführung investiert am Segelfliegerdamm insgesamt etwa 5,5 Millionen Euro in neue Produktionshallen.

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So soll sich die neue Produktionsstätte in Zernsdorf ab März 2017 präsentieren.

Quelle: Freyler Industriebau GmbH Berlin

Zernsdorf. Selbst Dauerregen und nasse Füße konnten dem Geschäftsführer-Trio der FSG Fernsteuergeräte Mess- und Regeltechnik am Montagmittag die gute Laune nicht vermiesen. Hatten sie doch nach monatelanger Vorbereitung zum ersten Spatenstich für den neuen Unternehmensstandort in Zernsdorf eingeladen. Nach Berlin, Heppenheim und Kablow ist dies für das 1946 gegründete mittelständische Familienunternehmen mit aktuell etwa 400 Mitarbeitern nun der vierte Standort.

Mitten auf dem märkischen Acker in Zernsdorf stieß die „Schulz-Dynastie“, bestehend aus Vater Klaus und den Söhnen Carsten und Christian, mit dem Königs Wusterhausener Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) sowie Ortsvorsteher Uwe Borck (SPD) auf die künftige neue Betriebsstätte mit Champagner an. Das Gesamtareal des Unternehmens am Segelfliegerdamm/Ecke Zur Heide erstreckt sich auf 44 000 Quadratmetern. „Hier wird künftig mit knapp 60 Mitarbeitern unsere komplette Fertigung einschließlich Lackiererei und Ausbildungswerkstatt konzentriert“, erläuterte Carsten Schulz. Vorgesehen ist der Bau von zwei Produktionshallen mit einer Größe von jeweils 1500 Quadratmetern sowie ein moderner, 1350 Quadratmeter großer Büro- und Sozialtrakt mit Kantine und Umkleiden.

Spatenstich  am  Segelfliegerdamm mit dem FSG-Geschäftsführertrio Klaus, Christian und Carsten Schulz (vr)

Spatenstich am Segelfliegerdamm mit dem FSG-Geschäftsführertrio Klaus, Christian und Carsten Schulz (v.r.).

Quelle: Annette Bartholome

Der Bereich Entwicklung der FSG, die sich deutschlandweit zu einem der führenden Anbieter im Bereich der Mess- und Sensortechnik etabliert hat, bleibt in Berlin und Kablow konzentriert. Bei der Berliner S- und U-Bahn sowie teilweise auch im ICE basiert die Regelung der Geschwindigkeit auf einer bei der FSG entwickelten Technik. Auch Baukräne von Liebherr enthalten etwa 20 Sensoren der FSG, die die Neigungsmessung, den Fußpedalgeber und die Joysticks betreffen.

Die Entscheidung für Zernsdorf begründete Carsten Schulz mit der Nähe zur Autobahn, den in der Region vorhandenen Fachkräften sowie mit der seit über 20 Jahren bewährten Zusammenarbeit mit der Stadt Königs Wusterhausen und ihrem Ortsteil Kablow. „Ich freue mich, dass das Familienunternehmen in unserer Stadt eine neue Produktionsstätte errichtet und damit weitere hochwertige Arbeitsplätze schafft“, unterstrich Franzke.

Das Firmen-Trio bezifferte die Gesamtinvestition in Zernsdorf auf 5,5 Millionen Euro. Die Geschäftsführer sind optimistisch, dass sie schon im März zur Eröffnung der neuen Hallen einladen können. Ein ehrgeiziges Ziel für den beauftragten Generalunternehmer Freyler Industriebau Berlin. Auf die im Dezember eingereichte Baugenehmigung im Kreis musste die FSG aufgrund einiger Nachforderungen allerdings sechs Monate warten.

Von Franziska Mohr

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