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Dahme-Spreewald Fachbereiche nun nah beieinander
Lokales Dahme-Spreewald Fachbereiche nun nah beieinander
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10:35 07.11.2016
Das schmucke Teupitzer Rathaus ist eines von vier miteinander verbundenen Gebäude der Verwaltung des Amtes Schenkenländchen. Quelle: Karen Grunow
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Teupitz

Mittlerweile sitzen in den Gebäuden der Verwaltung des Amtes Schenkenländchen in Teupitz alle Mitarbeiter in den für sie vorgesehenen Büros. Das war in den vergangenen zwei Jahren nicht immer so, denn Instandsetzungs- und Umbaumaßnahmen in dem Komplex hatten dazu geführt, dass Mitarbeiter zeitweilig innerhalb der Gebäude herumreisen mussten.

Der Verwaltungskomplex besteht aus vier unterschiedlichen Bauten, die über kleine Treppen und Zwischenebenen miteinander verbunden sind. Im Zuge der jüngsten Bauarbeiten wurde ein weiterer Zugang geschaffen zu dem Bauteil an der Poststraße, in dem sich bis vor wenigen Jahren noch eine Bankfiliale befunden hatte, deren Räumlichkeiten nun auch teilweise für den Amtskomplex umgebaut werden konnten. Das war eine der ersten Aktionen der derzeitigen Bauarbeiten, für die noch bis ins nächste Jahr hinein kleinere Maßnahmen zu erledigen sind.

Arbeiten im alten Rathaus waren aufwendig

„Es hat länger gedauert, weil wir während der Baumaßnahme Probleme lösen mussten, die nicht vorhersehbar waren“, erklärt Schenkenländchens Bauamtsleiter Frank Löffler, der in die Verwaltung kam, als das Projekt bereits in vollem Gange war. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits im vergangenen Jahr beendet werden. Insbesondere beim denkmalgeschützten alten Rathaus am Markt aber waren die Arbeiten aufwendig; die alten Bodenkonstruktionen waren nicht belastbar genug für Büronutzungen mit schweren Ablagen. Außerdem mussten dort die Lichtverhältnisse verbessert werden, Verkabelungen für die Technik mussten hinter den Wänden untergebracht werden. Insgesamt wurden teilweise Raumschnitte verändert. „Wir haben erreicht, dass die Fachbereiche nun nah zueinander geführt wurden“, erklärt Löffler.

Das Planbudget von knapp 220 000 Euro war sowohl für Instandsetzungsmaßnahmen als auch Investitionen in den Umbau vorgesehen. „Das wurde leicht überschritten“, so Löffler, der in der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses eine erste Rechnung vorstellte.

Unmut im Amtsausschuss

Rund 50 000 Euro, so eine vorsichtige Schätzung, werden noch für Brandschutzmaßnahmen benötigt. Außerdem soll ein Serverraum eingerichtet werden. „Dafür müssen circa 20 000 Euro mobilisiert werden“, so Löffler. „Auch darüber muss der Amtsausschuss entscheiden.“ Bei den bereits erfolgten Baumaßnahmen muss außerdem noch geklärt werden, ob und inwieweit die Stadt Teupitz als Vermieter für einige der Kosten zur Kasse gebeten wird. Diese Ankündigung sorgte im Amtsausschuss für Unmut. Der stellvertretende Teupitzer Bürgermeister Mario Hecker kritisierte stark, dass quasi ganz zum Schluss erst solche möglichen Geldforderungen vorgebracht werden. Der Ausschussvorsitzende Heinz Gode betonte, dass eine genaue Aufstellung der Baukosten seit langem schon gefordert worden war. „Denn die Umbaumaßnahmen im Rathaus waren erheblich.“ Zu Beginn der Arbeiten 2014 stand noch eine anvisierte Umbausumme von unter 100 000 Euro im Raum. Auch andere Ausschussmitglieder kritisierten, dass nicht schon früher das Gespräch mit den Teupitzer Stadtverordneten gesucht worden war.

Von Karen Grunow

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