Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Fall „Dommisch“ abgeschlossen

Sitzung Vergabeausschuss Mittenwalde Fall „Dommisch“ abgeschlossen

Dienstagabend trafen sich die Mitglieder des Vergabeausschusses in der Mittenwalder Stadtverordnetenversammlung. Unter Vorsitz von Heydi Fischer (SPD) ging es um den Wartungsvertrag „Aufzug Stadtverwaltung“. Außerdem arbeitet der Ausschuss an einem einheitlichen Vertrag für Vereine, die kommunale Einrichtungen nutzen. Der Fall „Dommisch“ sei abgeschlossen.

Voriger Artikel
In der Lärmzange
Nächster Artikel
Privatschule als Alternative

Heydi Fischer leitet den Vergabeausschuss in der Stadtverordnetenversammlung. Er nimmt sich jeden Wartungsvertrag einzeln vor.

Quelle: Andrea Müller

Mittenwalde. Der Vergabeausschuss der Stadtverordnetenversammlung Mittenwalde tagte am Dienstagabend zum fünften Mal. Unter Vorsitz von Heydi Fischer (SPD) berieten die Mitglieder darüber, wie künftig gleiche Nutzungsverträge zwischen Vereinen und Verwaltung abgeschlossen werden können, die kommunales Eigentum für ihre Aktivitäten nutzen.

Es fehlen Unterlagen

„Leider konnten wir nicht abschließend darüber beraten, weil uns aus der Verwaltung die nötigen Unterlagen fehlen“, so die Ausschussvorsitzende. Deswegen müsse nun die nächste Sitzung abgewartet werden. Fischer beklagte in diesem Zusammenhang die bisher ausgeübte Ungleichbehandlung der einzelnen Vereine in Schenkendorf, Motzen, Mittenwalde oder Ragow. Die jetzt noch gültigen Verträge seien noch unter dem ehemaligen Bürgermeister Uwe Pfeiffer (parteilos) abgeschlossen worden. Darin sei geregelt, wie viel Geld die einzelnen Vereine wofür bezahlten. Das sei bisher sehr unterschiedlich und müsse angepasst werden. Ziel sei es, gleiche Verträge zu gleichen Konditionen für alle Vereine zu erarbeiten.

Wartungsauftrag Aufzug

Darüber hinaus behandelte der Vergabeausschuss den Wartungsvertrag „Aufzug Stadtverwaltung“. „Wir nehmen uns einen Vertrag nach dem anderen vor“, so Fischer, die insgesamt von 15 Verträgen sprach. Der Ausschuss habe so viel Arbeit, dass nach einem genauen Plan vorgegangen werden müsse, der nun erst einmal bis zum Jahresende abgesteckt sei. „Es geht nur Schritt für Schritt“, so Fischer.

Rathaus am Zug

Der Fall „Dommisch“ sei für den Vergabeausschuss abgeschlossen. Er hatte letztes Jahr dafür gesorgt, dass überhaupt ein Vergabeausschuss gegründet worden war. Es ging dabei um Verwicklungen zwischen der damals amtierenden Bürgermeisterin Hedda Dommisch und der Firma HIS Dommisch. Nach dem Defekt der Heizung im Vereinsgebäude von Admira Ragow hatte die Firma HIS Dommisch dort eine komplett neue Heizung installiert (MAZ berichtete). Die schnelle Vergabe des Auftrages mit einem Volumen von rund 12 000 Euro war mit der Eiligkeit begründet worden. Ausgerechnet am Abwahl-Sonntag von Uwe Pfeiffer war die Heizung kaputt gegangen. Während man in der Verwaltung von Mittenwalde von einer Reparatur sprach, wurde mit der Zeit klar, dass es um den Einbau einer neuen Heizung ging. Die Firma hatte und hat zudem einen Wartungsvertrag für die Heizungsanlage. „Dieser wird wohl auch kaum Anlass zur Kritik geben“, so Fischer. Nach wie vor stehe aber die Angelegenheit mit der neuen Heizung im Raum. „Die Fakten sind klar und liegen auf dem Tisch“, schätzt Fischer ein. Ihrer Meinung nach habe der Ausschuss diesbezüglich seine Hausaufgaben erledigt. Jetzt sei es an der Verwaltung, die notwendigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Der Vergabeausschuss arbeitet seit 17. Mai 2016. Neben Heydi Fischer gehören ihm Werner Hannig (Linke), Joachim Kroll (Pro Bürger) und Rüdiger Strenge (CDU) an.

Von Andrea Müller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald

Wie wichtig sind Ihnen Bio-Lebensmittel?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg