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Dahme-Spreewald Feierlicher Start in das Berufsleben
Lokales Dahme-Spreewald Feierlicher Start in das Berufsleben
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00:17 18.03.2017
Jan Niehusen konnte als bester Geselle ausgezeichnet werden. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Die Übergabe der Gesellenbriefe ist im Leben junger Handwerker ein besonderes Ereignis. Bei der Kreishandwerkerschaft ist es Tradition, die Junggesellinnen und Junggesellen zu diesem Anlass in den Maschinensaal des Sender- und Funktechnikmuseums in Königs Wusterhausen zu einer Feierstunde einzuladen.

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29 Auszubildende in sechs verschiedenen Berufen waren zur Winterprüfung 2016/17 angemeldet. 21 haben bestanden. 17 von ihnen nahmen am Montag die Gesellenbriefe aus den Händen ihrer Obermeister in Empfang: sechs Elektroniker, fünf Metallbauer, zwei Tischler, zwei Anlagenmechaniker Sanitär Heizung Klima, eine Friseurin und ein Maurer.

Jan Niehusen konnte als bester Geselle ausgezeichnet werden. Quelle: Gerlinde Irmscher

Kreishandwerksmeister Gerald Krüger wies in seiner Begrüßungsrede darauf hin, dass es immer wieder etwas Besonderes sei, junge Facharbeiter in das Leben zu entlassen. „Eine spannende Zeit liegt vor Ihnen, den Anfang dazu haben Sie gemacht. Sie haben mit Ihrer Gesellenprüfung nachgewiesen, dass Sie fachlich in der Lage sind, neben den Kollegen zu bestehen“, so Krüger. Er sagte aber auch, dass das Lernen nie aufhört, dass es eine Lebensaufgabe sei.

Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald, erklärte den jungen Menschen in seiner Festrede, dass sie jetzt auch für „Made in Germany“ stehen. Er hieß sie im „Club“ willkommen. „Jeder Zielpunkt ist auch ein Startpunkt, ein Grund in die Zukunft zu blicken“, sagte er und ermutigte die Gesellen in ihre Fortbildung zu investieren. Ein qualifizierter Nachwuchs ist wichtig für die Region.

Angel-Weltmeisterschaft zum Lehrbeginn

Mit 86 Prozent erreichte Steven Zimmermann, Elektroniker, das beste Ergebnis in der Kenntnisprüfung. Das beste Gesamtergebnis erzielte Jan Niehusen. Der 20-jährige Zeuthener hat seine Ausbildung als Metallbauer bei der Firma Kalz in Zeesen gemacht. „Dabei hat er seine Lehre mit einer Woche frei angefangen“, erinnert sich Karsten Kalz mit einem Augenzwinkern. Da standen nämlich erst einmal die Weltmeisterschaften im Angeln auf dem Plan. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass der begeisterte Angler als Gesellenstück einen Räucherofen baute. „Es ist eine runde Sache geworden, mit der er in vielen verschiedenen Fertigungstechniken sein Können bewiesen hat“, so Kalz – der Arbeitsvertrag sei auch schon unterschrieben.

Umschulung mit 52 Jahren

„Ich habe schon immer etwas mit den Händen tun wollen. Es hat nur etwas länger gedauert, bis ich dahin gekommen bin“, freute sich Katrin Förster aus Neupetershain. Die 52-Jährige hält nun nach eine Umschulung ihren Gesellenbrief als Tischlerin in der Hand.

Im Namen der Freigesprochenen bedankte sich Robert Brödikow bei allen, die sie begleitet, motiviert und beigestanden haben und sie zur Gesellenprüfung geführt haben.

Von Gerlinde Irmscher

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