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Festjahr zum Jubiläum

800 Jahre Dorfkirche Großziethen Festjahr zum Jubiläum

Im kommenden Jahr gibt es in Großziethen Grund zu feiern. Die Dorfkirche gibt es dann bereits seit 800 Jahren. Vor neun Monaten hat sich eine Gruppe Engagierter zusammengefunden, die ein Festprogramm zu diesem Anlass vorbereitet. In jedem Monat soll es Veranstaltungen in der Kirche und darüber hinaus geben.

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Claudia Balke-Bargull und Michael Frohnert freuen sich auf das Festjahr.

Quelle: Heidrun Voigt

Großziethen. Sie steht mitten auf dem alten Dorfanger. Sie erzählt mit ihrer Architektur, ihrem Innenleben ein Stück Glaubens- und Kulturgeschichte. Die Dorfkirche Großziethen hat auch nach 800 Jahren nichts von ihrer Schönheit und Präsenz verloren – im Gegenteil. Gebaut wurde die Feldsteinkirche Anfang des 13. Jahrhunderts. Das genaue Jahr lässt sich nicht feststellen. Über die Grundsteinlegung gibt es keine Aufzeichnungen. Da die Kirchengemeinde 1966 aber eine 750-Jahr-Feier veranstaltete, wird im nächsten Jahr das 800-jährige Bestehen des Gotteshauses gefeiert. Von vorn sieht die Dorfkirche übrigens viel jünger aus, denn 1877 bekam das Bauwerk einen neugotischen Turm aus roten Ziegelsteinen. Baumeister war Friedrich Stüler, ein Schüler Karl Friedrich Schinkels.

„Vor etwa neun Monaten hat sich eine Gruppe gefunden, die das Festjahr vorbereitet“, erzählt Pfarrer Michael Frohnert. Es werde in jedem Monat einen kulturellen Höhepunkt geben. Im Januar beispielsweise stehen gregorianische Gesänge in der Kirche auf dem Programm und Rainer Borrmann, Pfarrer im Ruhestand und Dorfchronist, wird die Geschichte Großziethens erzählen.

„Es soll kein reines Fest der Kirchengemeinde werden, sondern ein Fest des gesamten Ortes. Wir wollen Identität stiften“, sagt Claudia Balke-Bargull. Bei der engagierten Frau laufen die Fäden für die Organisation des Festjahres zusammen. Wichtig ist der Kirchengemeinde auch, dass sich viele einbringen. Deshalb hat Balke-Bargull Vereine, Schulen, Kitas, Sportgemeinschaften, die Feuerwehr und den Kinderbauernhof angesprochen. „Wir sind überall auf offene Ohren gestoßen, das hat uns gefreut“, so die Organisatorin. Sie betont, dass nicht alle Veranstaltungen in der Kirche beziehungsweise im Gemeindezentrum stattfinden. Das Motto „800 Jahre Kirche in Großziethen“ soll in viele andere Feste eingebunden werden, zum Beispiel in das mittelalterliche Sommerfest der Kita „Sonnenblick“ im Juni oder in das Kürbisfest auf dem Bauernhof Messinger im September. Das evangelische Gymnasium wird eine Projektwoche zum Thema „Großziethen – Gestern und Heute“ veranstalten und die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren.

„Hauptfestmonat ist der Oktober. Am 30. gibt es einen Festgottesdienst mit Bischof Markus Dröge“, sagt Michael Frohnert. Spätestens Anfang November dieses Jahres werden ein Kalender und eine Festschrift zum Kirchenjubiläum erscheinen. Angestoßen darf auf das Jubiläum mit einem Rosé-Sekt, der das Konterfei der Kirche trägt. Mit den Einnahmen wird das Fest finanziert. Erwerben kann man die Sachen in der Küsterei oder auf dem Adventsmarkt.

„Für viele Veranstaltungen und auch für die Organisation und Vorbereitung brauchen wir dringend noch Helfer, die mit anpacken; gern auch Sponsoren“, sagt Claudia Balke-Bargull.

Kontakt zu Claudia Balke-Bargull unter Tel. 01  71/2 62 66 03.

Von Heidrun Voigt

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