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Feuerwache braucht neue Toilette

Wache in Schenkendorf-Krummensee soll erweitert werden Feuerwache braucht neue Toilette

Bisher gibt es in der Wache der Feuerwache Schenkendorf nur eine Toilette. Zwei Quadratmeter groß und für 20 Männer und zehn Frauen. Das soll sich ändern - hofft die Feuerwehr. Auch ein neues Boot und eine Umkleidekabine sind dringend nötig. Aber: Das Geld in der Gemeinde ist knapp.

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Schenkendorf. Die Feuerwehr von Schenkendorf-Krummensee braucht 160.000 Euro um ihre Wache um ihre Wache im südlichen Gemeindeteil zu modernisieren. Unter anderen benötigen die Feuerwehrmänner eine Umkleidekabine, eine Toilette und ein neues Rettungsboot. Im Ortsbeirat hat sich über die Pläne der Feuerwehr kürzlich eine angeregte Diskussion entwickelt.

Eine einzige und gerade einmal zwei Quadratmeter große Toilette sei für eine Truppe von rund 30 Feuerwehrleuten - davon zwei Drittel Männer, ein Drittel Frauen - zu wenig, sagten Ortsvorsteher Lutz Krause und Wehrleiter Jörg Krüger. Außerdem wünschen sie sich für Einsätze auf dem Wasser ein Schlauchboot und einen entsprechenden Stellplatz.

Werner Hannig (Die Linke), Vorsitzender im Wirtschaftsausschuss, sieht die Wünsche aus zwei Gründen skeptisch. Zum einen würden die Wünsche der Mittenwalder Ortsteile in der Haushaltsdebatte die Finanzkraft der Stadt deutlich übersteigen. Und auch wenn er den Feuerwehrleuten beste Arbeitsbedingungen gönne, seien deren Einrichtungen auf einem gutem Stand. „Wenn wir jammern, jammern wir auf hohem Niveau“, sagte Hannig.

„Wir haben uns schon das kleinstmögliche Feuerwehrboot ausgesucht“, sagte Wehrleiter Krüger. Ein solches Boot sei für den am Krummen See gelegenen Ort nötig: „Bis die Motzener Kollegen mit ihrem Boot da sind, dauert es zu lange.“ Vor allem müsse die Wache erweitert werden. Das Gebäude sei zu klein und benötige neue Sanitäreinrichtungen und Umkleideräume, damit sich die Feuerwehrleute nicht in der Fahrzeughalle umziehen müssen.

Vize-Ortsvorsteher Dieter Böttcher wies darauf hin, dass das Feuerwehrhaus in Krummensee seit den 50er-Jahren lediglich mit Anbauten versehen worden sei, während andere Ortsteile Neubauten erhalten hätten. „Dass für unsere Feuerwehrtruppe vernünftige sanitäre Bedingungen geschaffen werden, ist unerlässlich“, sagte Lutz Krause. Ob das 160 000 Euro kosten müsse oder auch für eine kleinere Summe zu bekommen sei, ließ er offen.

Mittenwaldes Haushaltsentwurf für 2014 lehnte der Ortsbeirat einstimmig ab. Werner Hannig hatte ihn zuvor als „irreale Wunschliste“ bezeichnet. Stattdessen stellte das Gremium drei Forderungen auf. Neben dem Feuerwehrbau sind das die Planung eines Dorfgemeinschaftshauses sowie die Zahlung eines Ausgleichs für die Eigenleistungen, die die Fußballer bei der Erweiterung des Sporthauses erbrachten. In puncto Straßenbau bekräftigten die Ortsvertreter das Verlangen: die Pflasterstraße, die ihre Gemeindeteile verbindet, zu verbreitern und die Poller an der Seite zu entfernen.

Von Klaus Bischoff

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