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Feuerwehr-Übung im Rathaus

Mittenwalde Feuerwehr-Übung im Rathaus

Großeinsatz im Mittenwalder Paul-Gerhardt-Haus: Am Dienstagabend wurden Feuerwehrleute aus Mittenwalde und den Nachbarkommunen zum Rathaus alarmiert. Bei einer Übung probten die Kameraden für den Ernstfall. Die Organisatoren waren zufrieden.

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Übung unter realen Bedingungen: Die Feuerwehrleute retteten verletzte Rathaus-Mitarbeiter aus verqualmten Gängen.

Quelle: Aireye

Mittenwalde. Blaulichteinsatz am Dienstagabend vor dem Rathaus in Mittenwalde. Im historisch anmutenden, 1907 als Kreiskrankenhaus errichteten Paul-Gerhardt-Haus wurde kurz nach 17 Uhr ein Brandalarm ausgelöst – glücklicherweise nur zu Übungszwecken.

Aus allen umliegenden Gemeinden rollten die Einsatzkräfte heran, denn im Dienstgebäude der Stadt war noch Betrieb. Vor Ort hatte längst die Evakuierung begonnen. Darum kümmerten sich bereits Mitarbeiter der Stadt. Doch wusste man um eine noch unbekannte Anzahl an möglichen Verletzten, im ersten Obergeschoss habe es einen Vorfall gegeben. Bereits auf der Anfahrt konnten die Retter Menschen am Fenster im zweiten Obergeschoss des Gebäudes erkennen, die um Hilfe riefen. Sie wurden über eine Drehleiter gerettet. Im Gebäude galt es, die Verletzten zu retten. Während noch die Wasserversorgung für Löscharbeiten aufgebaut wurde, bereiteten sich Einsatzkräfte mit Atemluftflaschen und Schutzmasken vor, um in den Brandherd zu gelangen. Für Stadtbrandmeister Christian Thieke und seine Einsatzkräfte ist es dabei oberstes Gebot, auf die Eigensicherung zu achten. Doch auch die Menschenrettung hatte höchste Priorität.

Elf Verletzte wurden gerettet

Aus der völlig verrauchten Behörde holten sie am Dienstagabend schließlich elf Verletzte, darunter auch einen Kameraden. Er war unter einstürzende Mauerteile geraten.

Kurz vor 19 Uhr hieß es dann Einsatzende. Das Szenario war eine nicht bekannte Übung, die vor allen Dingen Anwohnern einen Schrecken einjagte.

Fazit der Beobachter: Alle Vorgaben wurden erfüllt, an der Funktechnik muss noch geschraubt werden. Ansonsten sei die Übung mit 70 Feuerwehr-Einsatzkräften als erfolgreich zu bezeichnen. Schnell noch wurde das Gebäude vom künstlichen Rauch befreit, dann war Einsatzende. „In einer Übung“, so der Chef der Mittenwalder Feuerwehren, „läuft dann alles etwas ruhiger. Im echten Einsatz stehen die Kräfte unter einer anderen Anspannung, die aus guter Arbeit dann auch Bestleistung werden lassen“. Damit zeigte er sich mit der Arbeit seiner Kameraden zufrieden. Die Maßnahmen freiwilliger Aus- und Fortbildung und Einsatzfreude seiner Einsatzkräfte zeigten schließlich Erfolg.

Von Peter Jagst

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