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Dahme-Spreewald Feuerwehr rettet Stute
Lokales Dahme-Spreewald Feuerwehr rettet Stute
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17:29 07.08.2017
Pelia Crown steckt im Entwässerungsgraben fest – aber die Hilfe ist bereits vor Ort. Quelle: aireye
Selchow

Drama um die Stute Pelia Crown – mit glücklichem Ausgang. In Selchow wurde dem 20 Jahre alten Pferd am Sonnabend zum Verhängnis, dass die Wärme der vergangenen Tage den Boden noch nicht getrocknet hatte. Unbeobachtet rutschte die Stute in einen Entwässerungsgraben, blieb dort im weichen Boden hängen. Die Versuche, das Tier aus der verhängnisvollen Lage zu befreien, scheiterten. Der Boden bot keinen Zentimeter Halt. Kurz nach 10.30 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Einsatzkräfte der Wehren aus Großziethen und Waßmannsdorf eilten nach Selchow. Vor den Feuerwehrleuten lag die wohl schwierigste Art einer Tierrettung. Bei Menschen kann man mit Kooperation rechnen, zudem sind alle Hilfsmittel auf einen Human-Einsatz zugeschnitten. So war Kreativität gefordert.

Verzweifelte Eigentümer

Vor Ort waren die verzweifelten Eigentümer. Sie hatten vieles versucht, aber nichts half, um das Tier aus dem Graben zu holen. Trotz der Anspannung war die Stute sehr ruhig. Damit konnten die Retter zumindest stützende Schlaufen anbringen. Es galt, das weitere Absacken des Tieres zu verhindern. Pferdeliebhaberin und Eigentümerin Romina Keidel wirkte immer wieder beruhigend auf das Tier ein, auf ihrem Knie ruhte der Kopf der Stute.

Weiteres Hilfsgerät wurde benötigt. Es musste kraftvoll und geländetauglich sein und einen Hebearm haben. Solche speziellen Maschinen zu finden, war die Herausforderung. Ein benachbarter Landwirt half. Eine Stunde des Wartens galt es zu überbrücken, dann war der geländegängige Teleskop-Lader da.

Die Stute rappelte sich auf

In Anwesenheit des Tierarztes waren die Gurte schnell positioniert, die Hebehilfe angesetzt und Sekunden später rappelte sich die Traberstute hoch, sie stand wieder auf festem Grund. Sie orientierte sich kurz, folgte dann ihrer Eigentümerin in den Stall. Dort untersuchte Tierarzt Wolfgang Stäcker das traumatisierte Tier und stellte fest: Es blieb unverletzt. Die Stute wurde umsorgt, auch ein wenig verwöhnt. Das ließen sich die beteiligten Retter im Reiterhof nicht nehmen.

Waßmannsdorfs Einsatzleiter Robert Rörster sagte: „Solche Tiere bringen 600 bis 700 Kilogramm auf die Waage. Da gilt es, umsichtig zu handeln. Wir sind ein Team, gemeinsam haben wir es geschafft.“

Von Peter Jagst

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