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Dahme-Spreewald Feuerwehr vor großen Aufgaben
Lokales Dahme-Spreewald Feuerwehr vor großen Aufgaben
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00:18 05.06.2017
Stadtwehrführer Sandro Viehöfer berichtete kürzlich im Stadtrat über die Arbeit der Königs Wusterhausener Feuerwehr. Quelle: Frank Pawlowski
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Königs Wusterhausen

Die Feuerwehr der Stadt Königs Wusterhausen ist personell und technisch gut aufgestellt. Der neue Stadtwehrführer Sandro Viehöfer hob in seinem ersten Jahresbericht besonders hervor, dass es im Gegensatz zu anderen Kommunen keine Nachwuchssorgen gibt. „Wir haben eine sehr gut funktionierende Jugendfeuerwehr“, sagte der 47-Jährige in einem Gespräch mit der MAZ.

Ein Kenner der Region

Viehöfer übernahm das Amt vor knapp einem Jahr vom langjährigen Feuerchef Dietmar Rechenberg, der in den Ruhestand ging. Die Entscheidung für Königs Wusterhausen hat der Rüdersdorfer nicht bereut, wie er sagte. Viehöfer wechselte aus dem Potsdamer Innenministerium ins Dahmeland. Die Region kennt der ehemalige Leiter der Brandschutzdienststelle des Landkreises Dahme-Spreewald gut. Für den Herbst kündigte er einen neuen Brandschutzbedarfsplan für Königs Wusterhausen an. Der Plan wird alle fünf Jahre erstellt. Er legt fest, welche Maßnahmen notwendig sind, um den Brandschutz in der Stadt sicherzustellen.

Zwei große Bauvorhaben

Details nannte Viehöfer noch nicht. Fest steht aber schon, dass in Senzig eine neue Feuerwache gebaut wird. Der Stadtrat hat das bereits beschlossen. Die neue Hauptwache für Königs Wusterhausen wird das größte Vorhaben sein. Sie soll auf dem Funkerberg auf halber Strecke zwischen der Kreuzung Berliner Straße/Funkerberg und der Umgehungsstraße gebaut werden. Sando Viehöfer hofft auf eine Fertigstellung bis spätestens 2022. „Der Neubau ist unabdingbar. Die alte Hauptwache platzt aus allen Nähten.“ Vom neuen Standort könne die Feuerwehr besser ausrücken und auch Einsatzorte in der Stadt schneller erreichen. Die neue Bedarfsplanung werde auch den künftigen BER-Flughafen in Schönefeld berücksichtigen.

210 Freiwillige in den Feuerwehren

In Königs Wusterhausen und den Ortsteilen sind 210 ehrenamtliche Feuerwehrleute im Einsatz, die Zahl ist leicht gestiegen. Dazu kommen 30 hauptamtliche Kräfte. Viehöfer würdigte besonders das Engagement der Freiwilligen. „Ohne sie geht es nicht, sie werden in allen Belangen benötigt.“ Der Bedarf an Freiwilligen werde angesichts der Einwohnerentwicklung von Königs Wusterhausen noch steigen. „Die bestehende Infrastruktur ist nur so gut wie die Feuerwehr. Auch wir müssen wachsen.“

In dem schriftlichen Jahresbericht für den Stadtrat haben alle Ortswehren eine umfangreiche Bilanz des vorigen Jahres gezogen. Es gab 579 Einsätze, 70 Mal mussten die Feuerwehrleute zu Bränden ausrücken.

Von Frank Pawlowski

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