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Firmen noch näher an der Autobahn

Gewerbepark Zeesen soll an Umgehungsstraße angeschlossen werden Firmen noch näher an der Autobahn

Nach der Wende konnte die damals noch selbstständige Gemeinde Zeesen als erste im Land Brandenburg 1991 einen vollerschlossenen Gewerbepark vorweisen. Diese Erfolgsgeschichte soll fortgeschrieben werden. Die Stadtverordneten beschlossen jetzt, alle Voraussetzungen zu schaffen, um den Schütte-Lanz-Gewerbepark direkt an die Umgehungsstraße B 179 anzuschließen.

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Das Gewerbegebiet in Zeesen wird erweitert.

Quelle: Franziska Mohr

Zeesen. Nach der Wende konnte die damals noch selbstständige Gemeinde Zeesen als erste im Land Brandenburg 1991 einen vollerschlossenen Gewerbepark vorweisen. Der Kommune gelang es, in kürzerster Zeit fast alle Grundstücke an ansiedlungswillige Unternehmen zu verkaufen. Diese Erfolgsgeschichte, bereits einmal kräftig fortgeschrieben, soll nun um einen dritten Bauabschnitt erweitert werden. Das Verfahren zum Bebauungsplan für diese insgesamt 32 Hektar große Fläche ist bereits eingeleitet und die frühzeitige Bürgerbeteiligung vorgenommen worden. Der heutige Schütte-Lanz-Gewerbepark, in dem etwa 40 Unternehmen ihren Sitz haben, würde sich damit noch einmal nahezu verdoppeln. Der Eigentümer dieser Fläche ist die Telekom. Nach aktuellen Planungen sind elf beziehungsweise neun Hektar für die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie vorgesehen. Vier entfallen auf die Verkehrsflächen. Einziger Wermutstropfen ist, dass der Boden belastet ist. Die Sanierung hat aber bereits begonnen.

Durch die Erweiterung steigt selbstverständlich auch der Kunden- und Anlieferverkehr. Um die Belastung für die Zeesener Bürger zu reduzieren, ist eine direkte Anbindung des Gewerbeparks an die neue Umgehungsstraße B 179 vorgesehen. Die Rathausspitze strebte dies bereits beim Bau der Umgehungsstraße für Königs Wusterhausen an, konnte den Bund und das Land für dieses Projekt damals aber nicht gewinnen. Die Ortsumfahrung für Königs Wusterhausen ist jetzt fertig, so dass die direkte Anbindung realisiert werden könnte. Vorgesehen ist, dass die Einfahrt in den Gewerbepark etwa auf der Hälfte der Strecke zwischen dem Kreisverkehr in Zeesen und der Kreuzung zur Abfahrt Luckenwalder Straße gebaut werden könnte. „Der Baubeginn ist allerdings noch völlig offen“, sagt Stadtplaner Jörg Glase. In jedem Fall aber würde die neue Straße die Ortsdurchfahrt Zeesen stark entlasten. Das betrifft vor allem den Lkw-Verkehr, der dann über eine direkte Anbindung an den Berliner Ring verfügen würde.

Von Franziska Mohr

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