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Dahme-Spreewald Firmen suchen Kontakte auf Ausbildungsmesse
Lokales Dahme-Spreewald Firmen suchen Kontakte auf Ausbildungsmesse
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12:10 19.09.2016
Im Messe- Außenbereich bot die Schulzendorfer Elektro-GmbH eine Fahrt mit den Segways an. Quelle: Uta Schmidt
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Königs Wusterhausen

Mit der Aufforderung „Kreativer Stift gesucht“ wirbt das Gravur- und Metallverarbeitungsunternehmen Kanschur um „coole Bewerbungen“ für die Ausbildungsberufe Graveur und Mediengestalter. „Für unsere Firma wird es immer wichtiger, ihre Fachkräfte selbst auszubilden. Gleichzeitig ist die Zahl geeigneter Bewerber für die beiden Ausbildungsrichtungen seit Jahren rückläufig. Für 2017 suchen wir noch Azubis“, sagte Romina Menzel am Messetand der Firma auf der Ausbildungsmesse des Landkreises Dahme-Spreewald „Zukunft-Ausbildung“. Unter dem Motto „Find heraus, was passt“ erhielten am Sonnabend Jugendliche auf dem Messegelände am Oberstufenzentrum in Königs Wusterhausen Einblicke in mehr als 100 Ausbildungsberufe und Studienmöglichkeiten.

Dringend Nachwuchs gesucht

Schwer haben es zurzeit Handwerks- und Industriebetriebe außerhalb des S-Bahnbereichs, um dringend gesuchten Nachwuchs zu sichern. Jürgen Westphal und Matthias Purann von der Motzener Kunststoff- und Gummiverarbeitungs GmbH erklärten Schülern die Berufe Verfahrensmechaniker, Werkzeugmechaniker und Mechatroniker. „Wir haben für 2017 noch keinen Bewerber, obwohl wir mit einem guten Betriebsklima, Übernahmegarantie und sehr persönlichen Umgang in unserem über 80-jährigen Familienunternehmen überzeugen können. Das Hauptproblem für junge Leute, die meist noch kein Führerschein und Fahrzeug haben, ist die schlechte Erreichbarkeit“, so Westphal.

130 Lehrstellen unbesetzt

Im neuen Ausbildungsjahr konnten 130 Lehrstellen in Dahme-Spreewald noch nicht besetzt werden, 70 davon in der Region. Sven Baasner, Teamleiter Berufsbildung der Arbeitsagentur Königs Wusterhausen, sagt: „Händeringend werden Bewerber für die Berufe Altenpfleger, Sanitär- und Heizungsanlagenmechaniker, Bäcker, Lagerlogistiker, Berufskraftfahrer, Koch und Restaurantfachleute gesucht. Die Arbeitgeber wissen inzwischen, dass sie vor allem beim Notendurchschnitt auch Kompromisse eingehen müssen.“ Die Arbeitsagentur fördert junge Leute mit schlechten Startbedingungen und Unternehmen mit der „assistierten Ausbildung“ oder Nachhilfe bei schlechten Noten.

Julian Schulz aus Wildau und Jeron Marchler aus Eichwalde verschafften sich einen Überblick über Ausbildungsberufe und Studiengänge. „Ich habe noch keine konkreten Berufsvorstellungen, würde aber gerne studieren. Deshalb waren für mich die dualen Ausbildungsrichtungen interessant“, so der 16-jährige. Jeron Marchler hatte sich hingegen über den Beruf des Mediengestalters am Stand des RBB informiert. „Der Tag hat uns viel gebracht“, so Julian Schulz.

Die Schulzendorfer Elektro GmbH lud zur Fahrt auf dem Segway-Parcour mit dem einachsigen Elektroroller ein und nutze die Messe, um Lust auf die Ausbildung zum Elektroniker in den elektro- und informationstechnischen Handwerken zu verbreiten.

Von Uta Schmidt

Die Biker-Szene trauert: Rund 700 Biker aus ganz Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Polen nehmen am Samstag Abschied vom „Seemann“, dem Präsidenten des Bikerclubs aus Wernsdorf (Dahme-Spreewald). Der 54-Jährige war bei einem schweren Unfall auf der A10 ums Leben gekommen.

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Teltow-Fläming MAZ macht mit: Weinlese - Weinlese für Frühaufsteher

Seit 2006 bewirtschaftet ein Verein in Baruth den Weinberg am Rand der Stadt. MAZ-Reporter Danilo Hafer hat sich mit Gartenschere und Eimer in die Rebstöcke begeben und bei der diesjährigen Weinernte geholfen.

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Zeesen ist vor allem bekannt für die Schütte-Lanz werft, wo einst Luftschiffe gebaut wurden. Heute denken viele wahrscheinlich eher an das Gewerbegebiet. Doch der Ort ist reich an Wasser. Es gibt viele Seen, darunter den Zeesener See, den Todnitzsee und die Tonteiche. An den meisten kann gebadet werden – auch ganz ohne Hüllen. Andere Seen nicht einmal zugänglich.

19.09.2016
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