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Fleischstand als Treffpunkt im Ort

Marktstand in Schenkendorf Fleischstand als Treffpunkt im Ort

Einmal in der Woche macht Jens Schiela mit seinem Fleischstand für eine Stunde Halt in Schenkendorf. Der Standort auf dem Dorfplatz hat sich dadurch schnell zu einem regelmäßigen Treffpunkt für viele Anwohner entwickelt, die dort gern einkaufen und noch lieber ins Plaudern geraten.

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Das Ehepaar Schütz kommt jeden Donnerstag zu Fleischermeister Jens Schiela (r.).

Quelle: Dietrich von Schell

Schenkendorf. Viele Leute in Schenkendorf wissen schon Bescheid: Jeden Donnerstag um 16 Uhr eröffnet Jens Schiela auf dem Dorfplatz An der Bauernreihe seinen mobilen Fleischerstand. Eine Stunde lang bietet er dann alles an, was man für die Küche so brauchen könnte.

Die Bänke neben seinem Wagen sind ein beliebter Treffpunkt. Dort sitzen bei schönem Wetter unter schattigen Bäumen die älteren Frauen aus dem Dorf. Inge Linke ist auch oft da. Sie muss Kochschinken holen. „Die mag mein Mann so gern.“

In Schenkendorf gibt es sonst keine Einkaufsmöglichkeit für Fleisch

Jens Schiela ist Fleischermeister und bei der Landmetzgerei Rubel in Lübben angestellt. „Jeden Donnerstag komme ich mit meinem Wagen zum Wochenmarkt am Fontane-Center in Königs Wusterhausen“, sagt Schiela. „Bevor ich zurück nach Lübben fahre, mache ich eine Stunde Station in Schenkendorf.“ Und das ist eine gute Idee. „In ganz Schenkendorf bekommt man ja kein frisches Fleisch mehr. Da lohnt sich die Stunde hier schon“, sagt er. In den vergangenen zwei Monaten habe er sich bereits einen Kundenstamm aufgebaut, sagt er. Auch die Gebühren für den Standplatz sind gering. Da sei ihm die Gemeinde entgegengekommen.

In der Landmetzgerei Rubel wird das Fleisch noch selbst produziert. „Und zwar von Hand“, wie Jens Schiela versichert. Von Montag bis Mittwoch stellt er selbst in der Filiale in Lübben Fleisch- und Wurstwaren her. „Die Schlachtung übernehmen wir nicht, aber alle weiteren Aufgaben fallen in unseren Bereich.“ In die Produktion kommt Fleisch von Schwein, Rind, Kalb und Schaf.

Stammkunden kommen wöchentlich auf den Dorfplatz

Zehn Verkaufswagen hat die Firma und ist damit zwischen Luckau, Frankfurt (Oder) und Königs Wusterhausen unterwegs. Auch in Zeuthen und Groß Köris bietet die Landmetzgerei auf diesem Weg ihre Waren an.

Die Senioren aus Schenkendorf freuen sich jedenfalls schon auf den nächsten Donnerstag. Das Ehepaar Schütz kommt regelmäßig. „Ich habe schon früher in Königs Wusterhausen immer bei ihm gekauft“, sagt Siegrid Schütze. Jetzt freut sie sich, dass der Fleischer zu ihr ins Dorf kommt.

Von Dietrich von Schell

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