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Dahme-Spreewald Forschungsgruppe engagiert sich für Umweltschutz
Lokales Dahme-Spreewald Forschungsgruppe engagiert sich für Umweltschutz
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22:15 13.04.2016
Auf dem Weg zur „grünen“ Hochschule: Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Technischen Hochschule Wildau. Quelle: TH Wildau/Bernd Schlütter
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Wildau

„Ach, die Umweltgruppe“, hören die Studierenden der Technischen Hochschule Wildau, die sich bei „So2lutions“ engagieren, oft, wenn sie irgendwo an der TH anrufen. Sie sind bekannt für ihren Einsatz und ihre Ideen. Seit 2007 bereits existiert diese studentische Arbeits- und Forschungsgruppe für umweltgerechtes Management. „So2lutions“ hat ein Fotoprojekt realisiert, Energiespar-Hinweistafeln, Akteure engagierten sich in Kinderuni und Seniorenseminar, errechneten den Umwelt-Fußabdruck der Hochschule. „Durch unsere Konstanz haben wir auch viel Anerkennung gewonnen“, spürt Tony Mühlberg immer wieder.

Er ist seit vier Jahren dabei und mittlerweile eigentlich gar nicht mehr an der TH, doch er steht nach wie vor begeistert hinter dem Projekt, das ursprünglich von Bertil Haack angeregt worden war. Der ist Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der TH und Dekan des Fachbereichs Wirtschaft, Informatik und Recht. Er hielt damals Management-Vorlesungen. Da fiel ihm auf, dass das Thema Nachhaltigkeit in dem Bereich noch keine große Rolle spielte. „Es ist schon viel rausgekommen“, kommentiert er die erfolgreiche Arbeit von „So2lutions“ seitdem. Soeben hat die Gruppe den ersten Umweltbericht der Technischen Hochschule veröffentlicht. Es ist überhaupt einer der ersten Umweltberichte an deutschen Hochschulen. „Ich mag immer gute Dinge, bei denen wir mit die ersten sind“, freut sich TH-Präsident László Ungvári.

Neben Forschungsberichten zu Bürgerbeteiligungsmodellen bei Erneuerbare-Energien-Projekten oder zur regionalen Entwicklung in punkto Nachhaltigkeit gibt es Informationen zu konkreten Maßnahmen an der TH, um die Energieeffizienz zu steigern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Schon vor drei Jahren, erzählt Tony Mühlberg, sei die Idee zu einem Umweltbericht aufgekommen. Durch die Hochschulleitung wurde die Arbeitsgruppe beim Layout und mit Bildmaterial unterstützt.

Ganz neu in der Gruppe dabei ist Louisa Janitschke. Sie hatte die Umweltgruppe über einen Flohmarkt kennengelernt. „Eine super Sache und wahnsinnig wichtig“, nennt sie das Engagement der Studierenden und hat schon selbst eine neue Idee eingebracht: „Lebensmittelverschwendung soll eingeschränkt werden“, sagt sie und hofft, dass sich im Sinne der Food-Sharing-Bewegung auch an der TH an zentralem Ort ein Kühlschrank aufstellen lässt, in den Studierende und Mitarbeiter überflüssige Lebensmittel deponieren können, die dann hoffentlich zufriedene Abnehmer finden. „Vielleicht bringt auch das noch mehr Aufmerksamkeit“, hofft Janitschke auf Resonanz für die Gruppe. Die rekrutiert sich bislang vor allem aus Studierenden der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge. „Aber wir haben auch immer ein paar Mitglieder aus anderen Bereichen“, so Mühlberg. Kathleen Hromek, die auch seit vier Jahren zur Gruppe gehört, wirbt noch für ein weiteres „So2lutions“-Projekt: „Wir haben eine Mitfahrgelegenheit gegründet.“

Wie nachhaltig der Einsatz für „So2lutions“ ist, zeigt sich auch an persönlichen Geschichten: Ihr ehrenamtlicher Einsatz in der Gruppe öffnete einer ehemaligen Bachelor-Studentin die Tür zu einem Umwelt-Masterstudiengang, für den sie ohne „So2lutions“ nicht die Qualifikation gehabt hätte.

Von Karen Grunow

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