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Dahme-Spreewald Fortschritte sind erkennbar
Lokales Dahme-Spreewald Fortschritte sind erkennbar
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00:36 07.08.2015
Johannes Schiela von der Leyer GmbH aus Krausnick fegt den Gehweg zum Abschluss noch einmal ordentlich. Quelle: Franziska Mohr
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Mittenwalde

Die Stadt Mittenwalde mit ihren 8707 Einwohnern gibt Jahr für Jahr etwa eine Million Euro für den Straßenbau aus. Nur 2015 sind bisher erst 300 000 Euro verbaut und weitere 420 000 Euro mit einem Sperrvermerk versehen. Bauamtsleiter Marek Kleemann führt dies auf die durchaus begründete finanzielle Zurückhaltung der Stadtverordneten zurück.

Der Bedarf und auch der Wunsch der Bürger nach weiteren neuen Straßen sei aber vorhanden. Daher hofft Kleemann, dass die Gelder noch in dieser Woche freigegeben werden. Davon würde vor allem der Mittenwalder Ortsteil Töpchin profitieren, in dem dann gleich drei Straßenabschnitte in Angriff genommen werden könnten. Das betrifft den Grünen Weg, dessen Ausbau insgesamt etwa 135 000 Euro kostet, sowie die bisherigen Sandpisten Bahnhofstraße beziehungsweise den dortigen verlängerten Zossener Weg. Die Gesamtkosten für dieses Bauprojekt betragen 160 000 Euro. Außerdem könnten die Baufahrzeuge auch im Ahornweg im Ortsteil Gallun anrücken. Dort stehen Kosten von etwa 125 000 Euro zu Buche, von denen die Bürger laut Satzung 90 Prozent tragen müssen. Die verbleibenden zehn Prozent werden aus dem Stadthaushalt finanziert. Bauamtsleiter Kleemann ist auch zuversichtlich, dass er die gleichfalls mit einem Sperrvermerk versehenen Gelder für die Ausführungsplanung der Köriser Straße in Motzen noch in diesem Jahr in Auftrag geben kann.

Mit dem berühmten Haken versehen kann der 38-Jährige in diesem Jahr bereits den Bau des Gehweges in der Mittenwalder Chausseestraße zwischen der Straße Am Frauenbuschacker und der Zufahrt Kranichweg. Bisher gab es dort nur einen Trampelpfad, den die Bürger weder mit Fahrrädern noch mit einem Kinderwagen nutzen konnten. „Auf ihrem Schulweg war das insbesondere für die Kinder aus dem Wohngebiet Am Zülowkanal ein kreuzgefährlicher Abschnitt, der jetzt deutlich sicherer geworden ist“, freut sich der Bauingenieur. Die Bauabnahme für den mit Betonsteinpflaster verlegten 370 Meter langen Gehweg erfolgte Ende Juli. Die Stadt Mittenwalde ließ sich dieses Projekt 120 000 Euro kosten, weil zuvor noch der Entwässerungsgraben des Sportplatzes verlegt werden musste. Nur so konnte zwischen den geschützten Alleebäumen und dem Graben der notwendige Platz für den Gehweg geschaffen werden.

Im Ortsteil Ragow fahren in diesem Jahr auch noch die Baufahrzeuge vor. Die Submission für die schon vor einigen Jahren ausgebaute Köpenicker Straße ist bereits erfolgt. Dort wird jetzt die Regenentwässerung nachgerüstet, weil zum Leidwesen der Anwohner insbesondere nach starken Niederschlägen an den Randbereichen immer das Wasser steht. In dem etwa 500 Meter langen Abschnitt, der die zweite Zufahrt zur Gartenstadt bildet, legen die Bauleute zum Teil Mulden an, verlegen aber auch Regenwasserkanäle. Die Kosten belaufen sich auf 100 000 Euro. Mit der Fertigstellung wird noch in diesem Jahr gerechnet. Ende August wird für etwa 90 000 Euro auch der kleine Verweilbereich mit den Bänken rund um den Pulverturm am Stadttor in Mittenwalde fertig.

Von Franziska Mohr

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