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Freier Kitaträger erhält Zuschlag

Schulzendorf Freier Kitaträger erhält Zuschlag

Zuschlag für freien Träger: Ab März 2018 übernimmt die Johanniter Unfall-Hilfe die Leitung. Dem Konzept nach will sie eine Kita mit konfessioneller Ausrichtung betreiben.

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Noch laufen die Bauarbeiten an der neuen Kita in der Ernst-Thälmann-Straße.

Quelle: Foto: Oliver Becker

Schulzendorf. Die Trägerschaft für die neue Kita in der Ernst-Thälmann-Straße in Schulzendorf ist vergeben: Die Johanniter Unfallhilfe soll die im März 2018 eröffnende Bildungseinrichtung leiten. Laut dem Konzept soll sie eine konfessionelle Ausrichtung haben. Die Gemeindevertretung bestätigte auf ihrer jüngsten Sitzung das Ausschreibungsergebnis. Vorangegangen war ein Interessenbekundungsverfahren der Gemeinde von Februar bis April, auf das sich vier anerkannte Träger der freien Jugendhilfe bewarben: die Johanniter-Unfall-Hilfe, die Jugend- und Sozialwerk gemeinnützige GmbH, die Gemeinnützige Interkulturelle Start UG sowie der Awo-Regionalverband Brandenburg Süd. Deren Konzepte wurden von einer Auswahlkommission bewertet.

Träger überzeugt durch sein Konzept

„Die Johanniter Unfallhilfe hat die höchste Punktzahl erreicht, sie bekommt den Zuschlag“, sagte Schulzendorf Bürgermeister Markus Mücke (parteilos). Überzeugen konnte der Träger demnach mit seinem Konzept.

„Der Träger konnte durch sein pädagogisches und finanzielles Konzept überzeugen“, sagte Joachim Kolberg (CDU). „Wichtig waren der Kommission auch lange Öffnungszeiten. Angeboten worden sind vom neuen Träger Zeiten von sechs bis 19 Uhr“, so Kolberg weiter. Die Johanniter Unfall-Hilfe sei zudem ein konfessioneller Anbieter. „Diese kirchliche Ausrichtung wollten wir in Schulzendorf auch anbieten“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende. Es gebe in Schulzendorf viele Eltern, die sich für so ein Angebot interessierten.

„Am 30. September lief die Bindefrist aus, bis dahin musste entschieden werden. Das ist erfolgt“, sagte Herbert Burmeister (Linke). „Dadurch dass der Träger schon bekannt ist, kann er an der Ausgestaltung der Inneneinrichtung teilhaben“, so der Linken-Politiker. Das sei vernünftig, da dieser später eben auch der Nutzer sei.

Fensterbaufirma geht in die Insolvenz

Unterdessen kommt der Bau laut Rathaus ohne zeitliche Verzögerung voran. Einzige Unwägbarkeit ist derzeit die Anfang September erfolgte Insolvenz der beauftragten Fensterbaufirma. Die Gemeinde kündigte daraufhin den Vertrag mit dem Unternehmen. Mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg wird derzeit das weitere Vorgehen geklärt. Angestrebt wird die freihändige Vergabe der Restleistungen für die Verglasung durch die Gemeinde. Für den Übergang wurden die Fenster zunächst mit Pressspanplatten abgedichtet.

Von Oliver Becker

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