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Dahme-Spreewald Für die Freiheit auf zwei Rädern
Lokales Dahme-Spreewald Für die Freiheit auf zwei Rädern
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00:17 14.02.2016
Mitglieder des Bikerclubs „Mark Brothers“ mit ihren Maschinen vor der Bühne in Wernsdorf. Quelle: Verein
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Wernsdorf

Die Vorbereitungen für die Feier anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Oder-Spree-Kanals im Mai laufen bei den Mitgliedern des Wernsdorfer Biker-clubs „Mark Brothers“ auf Hochtouren. Offiziell führt dort der ortsansässige „Verein für Ahnenforschung und Dorfgeschichte“ Regie, die Biker aber unterstützen bei Organisation und Logistik.

„Im Ort läuft fast nichts mehr, ohne dass wir nicht gefragt werden, ob wir nicht helfen können“, sagt der Präsident des Bikerclubs, Axel Richter. Schmunzelnd setzt er hinzu: „Und fast immer sagen wir ja.“ Ein Image, auf das die 15-köpfige Biker-Truppe durchaus stolz ist. Wissen sie doch, dass viele Bürger Biker oft mit Kriminalität verbinden.

Davon aber sind die Herren mit den schwarzen Kutten und dem Brandenburger Adler auf dem Rücken weit entfernt. Sie alle verdienen in ordentlichen Berufen als Postbote, Fleischer, Schlosser oder Monteur ihre Brötchen. Zusammengeführt hat sie einst ihr mit dem Motorrad verbundener Traum von der grenzenlosen Freiheit auf zwei Rädern. „Ich hatte schon zu Ostzeiten eine der wenigen in der DDR vorhandenen Harleys“, erzählt Christian Mai. Eine Marke, der die Vereinsmitglieder bis heute beinahe ausnahmslos treu geblieben sind. Während daran früher aber fast wöchentlich geschraubt wurde, ist davon heute meist nur der Mythos geblieben. Eine Harley Davidson läuft eben. Und das bei den Vereinsmitgliedern reichlich. Jedes Jahr startet eine einwöchige Tour, die die Biker diesmal 2500 Kilometer durch Polen führen wird. Mit von der Partie waren die „Mark Brothers“ auch schon bei den Super-Rallyes quer durch Spanien, Schweden oder Litauen.

„Wenn auf der Harley der Wind bläst, erlebt man eine Verbundenheit mit der Natur, die einzigartig ist“, schwärmt Klaus Pickert. Ähnlich sieht es Michael Breitkreuz, der als Einziger noch zu den Gründungsmitgliedern zählt. Anfangs trafen sich die Biker in einer Kneipe, ehe sie 1995 die um 1880 erbaute, marode Scheune direkt neben der Kita mitten im Ort mieten konnten. Sie gehört der Stadt und wurde inzwischen von den Bikern komplett ausgebaut. Die letzte Generalüberholung mit neuer Elektrik, modernem Tresen sowie dem Einbau eines Kamins nahmen die Biker erst im vorigen Jahr vor. „Zu unserem Credo gehört, dass wir nicht nur Schönwetter-Biker sind, sondern auch viel Zeit, Kraft und manchmal auch Nerven in unseren Verein investieren“, sagt Präsident Richter. Daher müssten neue Vereinsmitglieder auch eine Bewährungszeit von ein- bis zwei Jahren absolvieren. Die Frauen werden übrigens gern einbezogen, Vereinsmitglied aber können sie nicht werden. Ansonsten finanziert sich die Truppe über Mitgliedsbeiträge und Veranstaltungen, wie das Wernsdorfer Wochenende „Rock and Bike“ am 11./12. Juni, an dem jeder willkommen ist. Letzteres gilt übrigens auch für den Besuch der Scheune in der Dorfstraße 14.

Von Franziska Mohr

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