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Für die Zukunft gerüstet

Wohnungsgenossenschaft Königs Wusterhausen Für die Zukunft gerüstet

Der Genossenschaftsgedanke soll gelebt werden. Daher richtet die Wohnungsgenossenschaft Königs Wusterhausen in den im Bau befindlichen Heinrich-Heine-Höfen auch einen neuen Mietertreff ein. Ansonsten setzt das Unternehmen 2016 auf Neubau und Sanierung gleichermaßen.

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Ralf Kneller (l.) und Rene Sperber vom Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Königs Wusterhausen mit dem Projekt Heinrich-Heine-Höfe.

Quelle: Franziska Mohr

Königs Wusterhausen. „Hinter einer Genossenschaft steckt eine Philosophie, die wir mit unseren Mitgliedern auch leben wollen“, sagt Ralf Kneller vom Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Königs Wusterhausen. Das Unternehmen hat sich daher entschlossen, in den im Bau befindlichen Heinrich-Heine-Höfen im Erdgeschoss einen etwa 70 Quadratmeter großen Mietertreff mit Terrasse einzurichten. Dort können sich Gymnastik- oder Kreativgruppen ebenso einfinden wie die Fans von Computer-, Brett- oder Kartenspielen. Mitglieder der Genossenschaft können den Treff auch für private Feiern mieten. Allerdings müssen sie sich damit noch ein wenig gedulden. Die Fertigstellung der vier Häuser mit den insgesamt 51 Wohnungen wird erst im September erwartet.

Interessenten für den dort angebotenen Wohnkomfort mit Tiefgarage und Aufzug bei einer Kaltmiete zwischen 8,60 Euro und 8,90 Euro pro Quadratmeter gibt es genug. Die Genossenschaft schloss schon für mehr als 30 Wohnungen Vorverträge ab. Noch aber sind fast alle Wohnungsgrößen, die zwischen 67 und 108 Quadratmetern schwanken, verfügbar. In den viergeschossigen Stadtvillen sind Fenster in allen Bädern und Küchen übrigens ebenso selbstverständlich wie Abstellkammern in allen Wohnungen. Auch Menschen mit Handicap können hier ein neues Zuhause finden, da sie von den auch für Rollstuhlfahrer geeigneten Stellplätzen über den Aufzug direkt in ihre Wohnung gelangen. Mit dem Bau der Außenanlagen wird Vorstandsmitglied Rene Sperber zufolge im April begonnen. Dabei ist im Innenhof ein kleiner Spielplatz vorgesehen, der auch für Senioren geeignet ist.

Zwei neue Dachgeschoss-Wohnungen für Singles können ab März zudem in der Johannes-R.-Becher-Straße bezogen werden. „Im Bestand sind wir aber auch nicht untätig“, sagt Kneller. Er verweist darauf, dass 25 Jahre nach der Wende die Strangsanierung in den Häusern erneut ein Thema ist. Die Pläne der Wohnungsgenossenschaft sehen vor, dass Jahr für Jahr in 60 bis 80 Wohnungen die Rohrleitungen erneuert werden. Begonnen wird in diesem Jahr in den Gebäuden in der Heinrich-Heine-Straße 39 bis 41 sowie in der Bertolt-Brecht-Straße 13 bis 16. „Wir hoffen, dass kein Mieter länger als zwei Wochen die Beeinträchtigungen dieser Instandsetzungen ertragen muss“, sagt Sperber. Zudem werden vor den betroffenen Häusern Sanitärcontainer aufgestellt. Sollte es der Mieter wünschen, so wird in diesem Zusammenhang auch das Bad modernisiert. Denkbar wäre beispielsweise der Austausch einer Badewanne gegen eine Dusche. Allein für die Strangsanierung hat die Genossenschaft 2016 Gelder in Höhe von 750 000 Euro eingeplant. „Allerdings“, schränkt Sperber ein, „müssen wir bei den Unternehmen schon ganz schön Klinken putzen, um überhaupt Angebote zu erhalten.“ Die Auftragsbücher der meisten Firmen seien randvoll.

Zum Thema altersgerechte Umbauten im Bestand richtet sich die Genossenschaft zunehmend darauf ein, dass immer weniger Mieter ihre Fahrräder allein in den Keller tragen können. Daher entstehen schrittweise – wie in der Heinrich-Heine-Straße 15 bis 19 – hinter den Häusern Fahrradboxen. In den nächsten drei Jahren sollen auch die noch vorhandenen 72 Wohnungen ohne Balkon einen solchen erhalten. In der Heinrich-Heine-Straße können sich schon einige Mieter über ihren neuen Balkon freuen.

Als angenehm empfinden viele Mieter auch die neuen Hauseingänge mit Bänken zum Verweilen und modernen Radständern im Schenkendorfer Flur 18 bis 21.

Von Franziska Mohr

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