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Für mehr Zivilcourage bei Jugendlichen

Königs Wusterhausen Für mehr Zivilcourage bei Jugendlichen

Im März beginnt die Pilotphase des Projektes „Held oder Feigling“, die bis Juni 2017 dauern soll. Initiiert wurde es von der Bürgerstiftung Königs Wusterhausen. Zahlreiche Partner sind mit im Boot.

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Das sind die Ansprechpartner und Mitwirkenden am Projekt „Held oder Feigling“.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Für die Entwicklung und Stärkung von Zivilcourage bei Schülern an Schulen der Region hat die Bürgerstiftung Königs Wusterhausen das Projekt „Held oder Feigling“ ins Leben gerufen. Unter Mitwirkung des städtischen Präventionsrates und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) startet die Pilotphase im März und läuft bis Juni 2017.

Thomas Schmidt, stellvertretender Vorsitzende der Bürgerstiftung, informierte bei der Eröffnungsveranstaltung über die Durchführung und die Ziele des Projektes. „Ideengeberin und Mitinitiatorin ist Rechtsanwältin Christel Henk und wir freuen uns, jetzt nach zweijähriger Vorbereitung beginnen zu können“, sagte Schmidt. Schwerpunkt sind die Herausbildung und Festigung von Zivilcourage unter den Jugendlichen und die Verhinderung von Gewalt aller Art. Mit ins Boot geholt hat sich die Bürgerstiftung unter anderem Jugendsozialarbeiter, die Abteilung Prävention der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald, den Humanistischen Regionalverband Ostbrandenburg, das Landgericht Cottbus und das Amtsgericht Königs Wusterhausen, Kampfsportlehrer und Antigewalt-Trainer. Projektteilnehmer in der Pilotphase sind die 7. Klassen der Herder-Oberschule Königs Wusterhausen und rund 15 Schüler der Schule für Blinde und Sehbehinderte. In sechs Kursen setzen sich die Mädchen und Jungen mit dem Thema Gewalt auseinander.

Herder-Schulleiterin verspricht sich viel vom Projekt

In der Hauptphase im Schuljahr 2017/18 sollen alle 6. Klassen der sechs Grundschulen im Stadtgebiet erfasst werden. Das Projekt wird vom Landespräventionsrat gefördert und von der Stadt finanziell und personell unterstützt. „Das ist es!“, so die klare Aussage von Sabine Neumann, Schulleiterin der Herderschule in Königs Wusterhausen, zu dem Projekt. „Ich bin überzeugt von den Inhalten des Projektes, denke, dass es nachhaltig ist und freue mich, dass wir mit unseren 7. Klassen dabei sein können“, so Neumann weiter.

„Ich freue mich, dass ich mich jetzt auch in meiner Heimatstadt einbringen kann“, sagte Dirk Rahmlow vom K4-Zentrum für Kampfkunst. Seit mehreren Jahren betreut er ein ähnliches Projekt in Panketal und kann demnach bereits auf Erfahrungen zurückgreifen. Jens Quitschke von der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald, Abteilung Prävention, sieht in dem Projekt mit den Jugendlichen eine Möglichkeit, Dinge umzusetzen, die bisher aus Zeitgründen nur angerissen werden konnten.

Von Gerlinde Irmscher

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