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Dahme-Spreewald Fulminanter Abschied vom Symphonic-Pop-Festival
Lokales Dahme-Spreewald Fulminanter Abschied vom Symphonic-Pop-Festival
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00:18 29.04.2017
Definitiv ein Programm für Auge und Ohr: Mit dabei sind auch die Showtänzer der Tanzschule Kurrat. Quelle: Promo
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Trebbin

Oft vernimmt Marion Pagels dieser Tage großes Bedauern, weil das Symphonic-Pop-Festival nach zehn erfolgreichen Jahren, in denen viele von zunächst neugierigen Besuchern zu treuen Fans wurden, nun zum letzten Mal stattfinden wird. Für die großen Shows am 26. und 27. August wird das Palastzelt noch einmal neben der Thyrower Kulturscheune aufgebaut werden. Dann wird der Trebbiner Komponist, Arrangeur und Orchesterchef Frank Hollmann sein Symphonic Pop Orchestra dirigieren, das schon einmal für den Echo nominiert war und dem Musiker renommierter Orchester angehören. Es sind auch Jazzer dabei sowie Rock- und Popmusiker, vor allem solche, die sonst eher Klassik spielen und es einfach toll finden, durch Hollmanns Arrangements Genres durchbrechen zu können.

Hintergrund

Die Jubiläumsshows „Symphonic Pop“ finden am 26. August ab 19 Uhr und am 27. August ab 16 Uhr in Thyrow statt.

Das Symphonic Pop Orchestra wurde 2006 von Frank Hollmann gegründet. Der Trebbiner studierte Klavier, Arrangement und Komposition und arbeitete bis 2009 als Arrangeur für große Shows im Friedrichstadtpalast.

Weitere Infos und Tickets gibt es unter www.symphonic-pop.de

„Wir gehen unserem Publikum aber nicht verloren“, verspricht Marion Pagels vielsagend trotz des bevorstehenden definitiven Abschieds von „Symphonic Pop“. Sie ist nicht nur selbst eine herausragende Sängerin, sondern auch Managerin und Mitgründerin des Orchesters. Sie betreut außerdem den eigens für die Shows gegründeten Chor Symphonic Pop Voices, kümmert sich generell um die Organisation und spricht derzeit viel auch mit den Leuten, die Tickets bestellen. „Wehmut wird definitiv dabei sein“, sagt sie, wenn sie an die beiden Showabende Ende August denkt.

Kraftvoll und emotional

Nicht nur viele Besucher halten Hollmann und Pagels seit Jahren die Treue. Viele der weit mehr als 100 Akteure auf der großen Bühne sind seit Jahren dabei. Etwa die Showtänzer der Tanzschule Kurrat, die mit farbenfrohen Kostümen auftreten werden, oder die Berliner Street-Dancer „Cap Lights“. Josephine Strauch wird in die Swing-Ära eintauchen. Die junge Thyrowerin fand zuerst zu den Symphonic Pop Voices, dessen Mitglieder vor allem sangesfreudige und talentierte Frauen und Männer aus der Region sind. 2015 stand Strauch erstmals auch als Solistin auf der großen Bühne vor den weit mehr als 2000 Besuchern. Kraftvoll und emotional ist die Stimme von Sina Sofia Sander, die Peter Fox’ „Schüttel deinen Speck“ singen wird. Für die Ludwigsfelderin Maria Hedergott arrangiert Frank Hollmann etwas von Helene Fischer. Marion Pagels, die selbst vor allem moderieren wird, hat sich von Pe Werner ein Abschiedslied ausgesucht. Aber Werke deutscher Künstler sind nur ein Teil des vielfältigen und dank Lichtshow und Kostümen auch optisch ansprechenden Programms. Songs von Ed Sheeran wird es geben, Sänger Dirk Weidner interpretiert Sting, auch die Musicalsängerin Paulina Plucinski wird wieder auftreten.

Es gibt noch Tickets

Vor allem die Show am Samstag ist bereits sehr nachgefragt, erzählt Marion Pagels. Noch gibt es aber auch dafür Tickets in verschiedenen Kategorien und für den Sonntag ebenfalls. „Das ist Symphonic Pop: Die Menschen mitzunehmen, für zwei, drei Stunden den Alltag zu vergessen“, sagt Marion Pagels.

Noch wollen sie und Frank Hollmann nicht allzu viel über die Zukunft nach den Shows verraten. Nur soviel: Momentan wird wegen einer künftigen Spielstätte verhandelt. Ein kleines Revuetheater stellen sich die beiden vor. „Der Chor wird weiterhin eine große Rolle spielen“, verspricht sie. Und auch die Musiker des Orchesters wollen sie immer wieder in die Region holen.

Arbeit an Kinder-Musical

Frank Hollmann schreibt gerade an einem Kinder-Musical. „Keine Auftragsarbeit“, wie er betont, sondern ein ganz eigenes Projekt. Wie auch für die großen Shows werden sie dann wieder in der Region nach Talenten suchen. Aber nun kann jeder erst noch einmal „Symphonic Pop“ genießen, mit vielen Akteuren der vergangenen erfolgreichen Jahre.

Von Karen Grunow

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