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Dahme-Spreewald Funktionaler und kommunikativer
Lokales Dahme-Spreewald Funktionaler und kommunikativer
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10:31 09.09.2016
Der neue Schulhof des Gymnasiums hat nun einige „Kommunikationsinseln“. Quelle: Karen Grunow
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Königs Wusterhausen

Ein bisschen sieht es noch nach Baustelle aus, doch das Tor steht einladend offen: Die Neugestaltung des Schulhofs des Königs Wusterhausener Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums ist fast beendet. Die mehr als 700 Schüler und 52 Lehrer können ihn schon zu einem großen Teil benutzen.

„Wir waren aktiv beteiligt“, berichtet Schulleiterin Heike Pioch von den Planungen zur Umgestaltung. Eigens sei dafür eine Gruppe aus Lehrern und Schülern gebildet worden, die gemeinsam überlegten und mit den Planern in regelmäßigem Austausch waren. „Es wird sehr gut angenommen“, sagt sie. Entstanden sind so genannte Kommunikationsinseln, Sitzmöglichkeiten an den hohen Bäumen und Sitzstufen, außerdem werden einige Sportmöglichkeiten wie zum Beispiel Tischtennis geboten. „Es ist funktionaler, besser nutzbar und entspricht trotzdem noch den Ansprüchen des Denkmalschutzes“, betont Dietmar Licht, Leiter des Amtes für Gebäude- und Immobilienmanagement des Landkreises Dahme-Spreewald, das eng mit der Lehrer-Schüler-Gruppe des Gymnasiums kooperiert hat.

Für den Hof wurde noch eine kleine Fläche erschlossen, auf der sich zuvor noch ein Gebäude befunden hatte, das noch abgerissen werden musste. Gebaut wurde seit dem späten Frühjahr. Einige Verzögerungen führten dazu, dass noch nicht alles ganz erledigt werden konnte zu Schuljahresbeginn. „Aber wird werden in den nächsten zwei bis drei Wochen fertig“, kündigt Licht an.

Die Einfriedung des Areals muss nun noch nach den Vorgaben des Denkmalschutzes ausgeführt werden, im Herbst stehen noch einige Pflanzungen an. Bereits im Mai war die denkmalgeschützte Turnhalle feierlich eingeweiht worden, an deren Sanierung seit November 2014 gearbeitet worden war. 1,6 Millionen Euro kostete das Projekt. „Wir haben uns unter dem Kostenrahmen bewegt“, betont Objektingenieur Henry Ruske. Auch bei der Neugestaltung des Schulhofs wurden die Finanzen eingehalten.

Für das Schuljahr 2017/18 ist die Modernisierung des Schulkomplexes geplant. „Leider im laufenden Schulbetrieb“, sagt Dietmar Licht. Das bedeute, dass sich die Bauarbeiten durchaus bis 2019 hinziehen könnten. Die Planungsaufträge seien derzeit in Vorbereitung, erklärt er.

Heike Pioch hat im Namen der Schüler und Lehrer noch einen Wunsch: „Wir hoffen, dass im Zuge der Sanierung noch das letzte Bausteinchen folgt: die Gestaltung der Dachterrasse.“

Von Karen Grunow

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