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Geburstagsfeier mit Hexe und Grundel

Bestensee feiert seinen 707. Geburtstag Geburstagsfeier mit Hexe und Grundel

Normal ist das nicht, was Bestensee da macht. Am 21. März feiert die Gemeinde den 707. Geburtstag. Die Kommune hat einfach keine Lust, lange auf große Partys zu verzichten. Deswegen ist für die kommende Party auch etwas ganz besonderes geplant.

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Bestensee. Dass der 700. Geburtstag längst vorbei und der 750. noch Jahrzehnte entfernt ist, kann eine Gemeinde wie Bestensee nicht schrecken. Um 50 Jahren Saure-Gurken-Zeit vorzubeugen, kamen der Heimat- und Kulturverein und Ortschronist Wolfgang Purann auf die Idee, in diesem Jahr den 707. Gründungstag ihres Gemeinwesens zu feiern. Weil das ungewöhnlich ist, ließen sie sich für den Feier-Freitag, den 21. März, etwas Ungewöhnliches einfallen.

Purann wird die Vergangenheit seines Ortes mit einer Show von Dias aus seinem reichhaltigen Archiv in der Landkost-Arena Revue passieren lassen. Während schon das kein trockener Bilderabend zu werden verspricht, halten sich im Hintergrund so dunkle Gestalten wie die schwarze Hexe und Grundel, der Oberbestwaner bereit. Was die vom Vereinsvorsitzenden Manfred Prosch ersonnenen Wesen dann treiben, soll eine Überraschung sein – eine Überraschung, die schon heute einstudiert wird. „An der Choreografie arbeiten wir bereits“, teilt Karsten Seidel vom Heimatverein mit, der den diesjährigen Veranstaltungskalender jetzt im Rathaus vorstellte.

Schon im Februar ist in Bestensee etwas los. Durch den Ortsteil Pätz ziehen am Sonnabend, dem 22. Februar die Zemperer. In grellbunten Kostümen vertreiben sie auf ihrer vom Pätzer Heimatverein organisierten feuchtfröhlichen Tour den Winter.
Tags darauf, am Sonntag, blasen ihm in der Arena Bundeswehrmusiker den Marsch. „Das Stabsmusikkorps spielt schon zum sechsten Mal in unserer Gemeinde“, sagt Karsten Seidel. „Wir würden uns freuen, wenn die Auftritte zur Tradition werden.“ Damit ältere Besucher sich nicht im Dunklen auf den Weg machen müssen, wurde die Anfangszeit auf 16 Uhr gelegt. Karten sind im Bürgerbüro des Gemeindeamtes erhältlich.

Für den 12. April wird auf dem Bahnhofsvorplatz zum Ostermarkt geladen. Im Mittelpunkt stehen österliche Produkte und von Kindern gebastelte Osterwaren. „Der Wettbewerb dreht sich diesmal weder um Eiersalat noch Eierlikör, sondern um den Osterhasen“, verrät Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf. Der Markt wird auf einen Tag beschränkt, der ursprünglich vorgesehene Osterbrunch entfällt.

Auch für die Kondition wird in der Kommune etwas getan. „Es gibt eine Frühlings- und eine Herbstwanderung und dazwischen im Juni zusätzlich eine von Wolfgang Purann geführte Radwanderung“, zählt Seidel auf. Nicht als Wanderung, sondern sportlicher firmiert, was der Pätzer Feuerwehrverein für den Mai plant – einen Frühlingsmarsch. Dort kann offenbar kräftig ausgeschritten werden.

Am 17. Mai führen die Heimatfreunde fort, was sie 2013 begannen. Das Handwerker-Hoffest findet erneut in der offenen Werkstatt der Keramikerin Barbara Weiß statt. „Die erste Werkstatt-Schau kam gut an“, stellt Quasdorf fest. „Vielleicht dehnen wir sie in späteren Jahren auf weitere Veranstaltungsorte aus.“

Von Klaus Bischoff

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