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Dahme-Spreewald Gelungener Einzug ins „Haus der Tiere“
Lokales Dahme-Spreewald Gelungener Einzug ins „Haus der Tiere“
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17:59 28.02.2016
Werner Eggerath schrieb die Musik zur Märchenoper und führte Regie. Er dankte den jungen Künstlern. Quelle: Uta Schmidt
Zeuthen

Die Aufführung der Musiktheater-Gruppe der Musikschule Primus gehört seit Jahren zum festen Bestandteil des Zeuthener Kulturkalenders und wird bereits mit Spannung erwartet. Am Samstagnachmittag lag vor den zehn jungen Darstellern im Alter zwischen neun und zwölf Jahren mit der modernen Märchenoper „Das Haus der Tiere“ eine besonders hohe Hürde. „Die Musik zur Fabel ‚Das Tierhäuschen‘ von Samuil Marschak wurde vom Kursleiter Werner Eggerath extra für diese Aufführung komponiert. „Das ist eine spannende Musik, in die sich die Kinder erst einmal hinein hören mussten “, erklärte Musikschulleiter Markus Wolff die mehrmonatige Arbeit des Ensembles.

Weit mehr als 130 große und kleine Zuhörer wollten diese Aufführung im Forschungsinstitut Desy nicht verpassen. Die 120 im Saal bereitgestellten Stühle reichten nicht aus. So war zunächst Stühlerücken angesagt. „Mit so viel Begeisterung haben wir nicht gerechnet“, erklärte der musikalische Leiter Wolff den verzögerten Konzertbeginn. Musiktheater-Kursleiter Werner Eggerath erläuterte dem großen Publikum zunächst die Herausforderungen der Projektarbeit. „Musiktheater ist eine besondere Kunstform. Es geht neben der Musik auch darum, sich Texte und Wege auf der Bühne zu merken. Fehler können bei der Aufführung nicht korrigiert werden. Das erzeugt Druck bei den Darstellern.“ Die Kinder würden durch die Arbeit in der Gruppe hohe soziale Kompetenzen erlernen. „Musiktheater geht nur gemeinsam“, so Eggerath.

Die 30-minütige Oper, in der die Mädchen und Jungen in die Rollen von Bär, Fuchs, Wolf, Hahn, Frosch, Igel und Maus schlüpften und das Ringen um den Einzug ins „Haus der Tiere“ darstellen, war ein großer Erfolg. Nach dem Gelingen atmeten die acht Mädchen und zwei Jungen sichtlich auf. „Igel“ Simon Pflock (12) sagte nach der halbjährigen Projektarbeit: „Ich habe nicht nur Spaß gehabt, sondern auch eine Menge gelernt. Zum Beispiel, mich sicher zu bewegen“. Emilia Holweg (13), die dem „Fuchs“ Gesicht und Stimme verlieh, hatte einen besonders großen Part zu stemmen. „Ich habe schon bei mehreren Projekten des Musiktheaters mitgemacht. Für mich ist neben der musikalischen Ausbildung wichtig, dass man das Improvisieren lernt.“

Der zweite Teil des Konzertnachmittages wurde von einer der drei Musikschul-Schülerbands, Lehrern und einer Lehrerband gestaltet. Der musikalische Bogen reichte von Filmmusiken bis Klassik. Anna Cierpka aus Eichwalde lobte vor allem den Einsatz der jungen Akteure des Musiktheaters. „Ich fand die Darsteller ungewöhnlich gut. Die Oper war musikalisch sehr anspruchsvoll.“ Katja Wenger wollte sich bei der Gelegenheit gleichzeitig über das große Leistungsspektrum der Zeuthener Musikschule informieren. Insgesamt 400 Schüler vom Vorschul- bis zum Seniorenalter erhalten in der privaten Musikschule Unterricht. Je nach Interesse spielen sie aber auch gemeinsam in verschiedenen Bands, einem Gitarren- oder einem Nachwuchsorchester, einem Kammer- und Streichorchester. Werner Eggerath verriet, dass es weitere Aufführungen vom „Das Haus der Tiere“ in den kommenden Wochen in den Schulen der Region geben wird.

Von Uta Schmidt

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