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Dahme-Spreewald Zwei Gewässer für Heidesee
Lokales Dahme-Spreewald Zwei Gewässer für Heidesee
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05:08 12.08.2014
Im Bindower Ziestsee wurde zu DDR-Zeiten Intensivfischerei betrieben. Heute dient er vor allem der Erholung. Quelle: Gerlinde Irmscher
Heidesee

Die Gemeinde Heidesee mit ihren elf Ortsteilen ist seit gestern um knapp 750000 Quadratmeter größer und damit natürlich auch reicher. Der Heideseer Bürgermeister Siegbert Nimtz erhielt jetzt vom Brandenburger Finanzminister Christian Görke (Linke) grünes Licht, dass der knapp 591000 Quadratmeter große Ziestsee in Bindow sowie der fast 140000 Quadratmeter große Gutssee in Streganz nun tatsächlich in kommunales Eigentum übertragen werden können.

Kostenfreie Übernahme

Bei letzterem übergibt das Land gleichzeitig eine angrenzende Uferfläche von knapp 20 000 Quadratmetern. Die Seen sowie das Uferareal befanden sich in der DDR im Volkseigentum. Einstimmig hatten die Abgeordneten des Heideseer Gemeindeparlaments bereits im Februar beschlossen, dass die Kommune das Angebot des Landes Brandenburg zur kostenfreien Übernahme der zwei in ihrer Gemarkung liegenden Seen annimmt. Dem waren Gespräche der Rathausspitze mit der Unteren Wasserbehörde des Landkreises sowie dem Wasser- und Bodenverband vorausgegangen.

Bürgermeister Nimtz hatte vorab prüfen lassen, ob die Übernahmen nicht mit späteren kostspieligen Auflagen für die Entschlammung oder den Bau neuer Uferbefestigungen verbunden sind. Diesbezüglich erklärte Nimtz, dass sich im Ziestsee aufgrund der früheren in der DDR betriebenen Intensivfischerei teilweise bis zu zehn Meter dicke Schlammschichten befinden. Die Gemeinde könne aber nicht verpflichtet werden, diese zu beseitigen.

Neue Pachtverhandlungen bei befristeten Verträgen

Die Gemeinde Heidesee möchte mit diesen beiden Seen aber auch Einnahmen erzielen. Das betrifft vor allem Pachterlöse von Anliegern für die an den Seen gelegenen Grundstücke beziehungsweise Stege. „Bestehende Pachtverträge bleiben davon aber unberührt“, beruhigte Bürgermeister Siegbert Nimtz aufgebrachte Gemüter aber schon im Februar. Lediglich bei befristeten Verträgen werde anschließend neu verhandelt.

Der Ziest- und der Gutssee gehören zu einem Gesamtpaket, das insgesamt 36 Gewässer umfasst. Ebenso betrifft es den Mellensee unweit von Zossen im Nachbarkreis Teltow-Fläming. Das Land Brandenburg hatte sich im August 2012 mit der Treuhand-Nachfolgerin, der bundeseigenen Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH (BVVG), auf die Übernahme von 65 Seen für insgesamt etwa 3,7 Millionen Euro geeinigt. Ziel ist es, im Land Brandenburg auch künftig den öffentlichen Zugang zu den Gewässern zu sichern. 46 der 65 Seen aus dem ersten Seenpaket überträgt das Land Brandenburg nach jetziger Planung unentgeltlich an die jeweiligen Kommunen vor Ort. Die 19 weiteren Seen sind der Landes-Naturschutzflächen- (13) und der Landesforstverwaltung (6) zugeordnet.

Von Franziska Mohr

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