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Gemeinde setzt auf sanften Tourismus

MAZ Osterwanderung Gemeinde setzt auf sanften Tourismus

Vor der großen MAZ Osterwanderung in Schlenzer gab es einiges Zittern: Wird das Wetter halten, oder gibt es nasse Füße? Zum Glück blieb es trocken. Der Bürgermeister der Gemeinde Niederer Fläming hat im Anschluss verraten, was ihm noch alles positiv aufgefallen ist.

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David Kaluza, Bürgermeister der Gemeinde Niederer Fläming, im MAZ-Interview

Quelle: Peter Degener

Schlenzer. David Kaluza, der Bürgermeister der Gemeinde Niederer Fläming, im Gespräch mit der MAZ zur Osterwanderung in Schlenzer.

Welchen Eindruck haben die vielen Besucher am Ostermontag in Schlenzer auf Sie gemacht?

Sie waren sehr entspannt und positiv überrascht vom Wetter. So war die ganze Stimmung während des Laufens sehr angenehm. Die Einheimischen und ich konnten viel erzählen und die Menschen über einiges aufklären. Zum Beispiel, was es mit August Krause auf sich hat oder welchen Hintergrund der Wendepfuhl hat.

Welche Rolle spielt denn der Tourismus in Niederer Fläming?

Schlenzer hat ja die Besonderheit, dass der Ort direkt an die Fläming-Skate angebunden ist, ähnlich wie in Hohenseefeld oder Wiepersdorf, wo die Fläming-Skate auch direkt durchs Dorf verläuft. Eine Aufgabe der nächsten Jahre sollte es sein, auch andere Ortschaften so anzuschließen, damit die Touristen nicht nur um diese Dörfer herum, sondern mittendurch skaten.

Wie könnten Sie denn neben Radfahrern und Skatern auch Wanderer in Ihre Gemeinde locken?

Wir haben heute auf einem Teil der Strecke gesehen, was wir bisher schon geschafft haben. Dort wurden die Waldwege ausgebaut. Das passiert zwar in erster Linie aus Brandschutzgründen, um Waldbrände schneller löschen zu können, aber wir investieren als Gemeinde Niederer Fläming auch mit dem Hintergedanken, dort Tourismus anzuregen. Vor einigen Jahren hätten wir diese Wege nach dem Wetter der vergangenen Tage gar nicht laufen können. Heute hat dagegen niemand nasse Füße bekommen und der Wald und die Wege sind erlebbar. Selbst Fahrradtourismus durch diesen Wald ist kein Problem.

Gibt es Pläne für neue Wanderwege?

Wir sind mit Wanderleitern seit Jahren im Gespräch und überlegen, wie wir das sinnvoll intensivieren können. Mit so einem sanften Tourismus machen wir die Region bekannter. Eine Zielgruppe dabei ist die Generation über 65 Jahre, die heutzutage sehr aktiv ist.

Wie schätzen Sie denn das Engagement der Einwohner von Schlenzer heute ein?

In Schlenzer wurde schon die 800-Jahr-Feier fast von allein organisiert und so ist es heute auch wieder gewesen, wofür ich den Einwohnern und dem Ortsvorsteher Reinhard Siebert sehr dankbar bin.

Gab es denn heute ein Detail, das Ihnen besonders gefallen hat?

Klar. Das einzige, was wir nicht beeinflussen können, hat genau gepasst: die Sonne

 

Von Peter Degener

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