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Genehmigungen für Kaiserbahnhof liegen vor

Halbe Genehmigungen für Kaiserbahnhof liegen vor

Der Halber Kaiserbahnhof geht mit ins Rennen um Fördergelder aus dem EU-Programm Leader. Vor wenigen Tagen kam die für den Fördergeld-Antrag wichtige Baugenehmigung für den geplanten Erweiterungsbau.

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Der geplante Neubau als Erweiterung für den Kaiserbahnhof in Halbe soll hinter dem historischen Gebäude entstehen.

Quelle: Karen Grunow

Halbe. Endlich geht es wieder voran bei dem großen Restaurierungsprojekt Kaiserbahnhof in Halbe. Nachdem im November vergangenen Jahres ein 140 Quadratmeter großes angrenzendes Grundstück von der Deutschen Bahn erworben werden konnte, können nun die ersehnten Fördergelder aus dem EU-Programm Leader beantragt werden. Bis zum 10. März ist das noch möglich.

Dafür jedoch musste erst die nun erfolgte Baugenehmigung für den geplanten kleinen Neubau neben dem historischen Bahnhofsgebäude vorliegen. Der Besitzer Peter Macky und sein Architekt Stefan Zappe hatten etwas Sorge, ob das alles rechtzeitig klappt. Denn zunächst musste nach dem Kauf des Grundstücks alles neu vermessen werden, um die neue Fläche mit der des Kaiserbahnhofs zu vereinigen, bevor der Eintrag ins Grundbuch vorgenommen werden konnte. Außerdem befindet sich auf dem neuen Areal noch ein altes heruntergekommenes Toilettenhäuschen, für das nun seit vier Wochen aber auch die Genehmigung zum Abriss vorliegt. Der wird demnächst erfolgen.

Genehmigungsverfahren dauerte mehrere Jahre

Willi Schwabe, Mackys rechte Hand vor Ort in Halbe und als Bauherrenvertreter mit sämtlichen Vollmachten ausgestattet, hat sich intensiv mit darum bemüht, dass nun endlich das ganze Genehmigungsverfahren reibungslos vonstatten gehen konnte. Tatsächlich hat es mehrere Jahre gedauert, bis der Verkauf des kleinen Nachbargrundstücks realisiert werden konnte, das Restaurierungs- und Bauprojekt in Halbe verzögerte sich. Denn innerhalb des Konzerns Deutsche Bahn wechselten diesbezüglich immer wieder die Zuständigkeiten. Doch bei der für Bahnliegenschaften zuständigen DB Immobilien Region Ost in Berlin sei ihnen dann sehr geholfen worden, erklärt Schwabe.

Der geplante Neubau soll als Servicegebäude dienen. Hier werden die Küche und Toiletten für das im restaurierten Kaiserbahnhof vorgesehene Café eingerichtet. Außerdem könnte im Neubau eine Art Ausschank entstehen, an dem sich Bahnnutzer und Radtouristen unkompliziert versorgen können.

Von Karen Grunow

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