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Gesamtschule Villa Elisabeth feierlich eröffnet

Bestensee Gesamtschule Villa Elisabeth feierlich eröffnet

Mit Beginn des neuen Schuljahres ist die Villa Elisabeth in Bestensee nun eine Gesamtschule. Nun können Kinder aus Bestensee und Umgebung an der Bildungseinrichtung an der Eichhornstraße innerhalb von drei Jahren ihr Abitur ablegen.

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Kristof von Platen, Franziska Velten und Klaus-Dieter Quasdorf (v.l.), zerschneiden zur Eröffnung der Gesamtschule das Band.

Quelle: Dietrich von Schell

Bestensee. Pünktlich zum offiziellen Schulbeginn ist am Montag die Gesamtschule Villa Elisabeth in Bestensee an den Start gegangen. Die bisherige Oberschule in der Eichhornstraße wurde am Ende des vergangenen Schuljahres auf den letzten Drücker in eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe umgewidmet. Nun können Kinder aus Bestensee und Umgebung hier innerhalb von drei Jahren ihr Abitur ablegen.

Schulleiterin Franziska Velten konnte etwa 20 Kinder in der neuen siebten Klasse begrüßen. Sieben Jugendliche haben sich für das Schuljahr 2016/17 in der elften Klasse angemeldet. „Die Anmeldefrist war einfach zu knapp“, sagte Kristof von Platen Geschäftsführer der privaten Schulgesellschaft Villa Elisabeth. „Die Genehmigung für unsere Gesamtschule wurde ja erst im Juli erteilt.“

Für Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf, der auch Vorsitzender des Fördervereins ist, ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. „Unsere Gemeinde wächst, eine Schule mit gymnasialer Oberstufe hebt die Qualität der Infrastruktur“, sagte er. Und wenn die kostenpflichtige Privatschule eher für Gutverdiener attraktiv ist, sieht Quasdorf darin kein Problem. „Mit den höheren Steuereinnahmen lassen sich wieder soziale Projekte finanzieren.“

Noch höhere Pläne im Sinn

Geschäftsführer Kristof von Platen hat noch höhere Pläne im Sinn. „Wir wollen neben dem gewerblichen auch einen sportlichen Schwerpunkt etablieren.“ Und dabei denkt er an eine Schule für angehende Hochleistungssportler. Sie soll in Bestensee unter dem Logo Sportcampus Villa Elisabeth aufgebaut werden. Los geht es damit in einem Jahr. „So viel Zeit benötigen wir, um alles zu koordinieren“, sagte Kristof von Platen.

Den Anstoß haben Eltern aus Berlin gegeben, deren Kinder aktiv turnen. Sie interessierten sich für eine Schule, an der Spitzensport und Abitur miteinander vereinbar sind. Damit stießen sie bei Kristof von Platen, der selbst einmal Sportler war, auf offene Ohren. Sportthemen können im Abitur behandelt werden. An der Gesamtschule, die drei Jahre dauert, ist mehr Zeit für Sport. Zudem fangen die Kinder künftig schon ab der siebten Klasse damit an.

Kooperationen, die teilweise schon bestehen, will man an der Villa Elisabeth nun intensivieren: etwa mit den Volleyballern von den Netzhoppers, mit den Betreibern der Golfanlage in Motzen und dem Reiterhof St. Georg. Bei all dem soll der Sport aber nicht die Schule dominieren. „Beides ist gleichermaßen wichtig“, sagte Kristof von Platen. „Ein gutes Abitur bietet die besten Perspektiven fürs Leben.“

Von Dietrich von Schell

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