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Dahme-Spreewald Geschichten der Klappmaul-Puppe Fidibus
Lokales Dahme-Spreewald Geschichten der Klappmaul-Puppe Fidibus
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07:00 24.12.2015
Erzieherin Antje Cori vor dem Tannenbaum mit ihrer geliebten Klappmaul-Puppe „Fidibus“ Quelle: Franziska Mohr
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Töpchin

Niemand weiß besser als Antje Cori, dass Weihnachten für Kinder ohne Geschichten und Märchen gar nicht geht. Umso mehr freut sich die seit 30 Jahren als Erzieherin tätige Töpchinerin, dass ihr 40-seitiges Kinderbuch mit dem Titel „Hokus Pokus Fidibus“ mit den Geschichten der Klappmaul-Puppe Fidibus noch rechtzeitig vor dem Fest erschienen ist. „Es war ein tolles Gefühl, als ich vor drei Tagen das kleine Bändchen mit dem roten Cover in den Händen hielt“, sagt Cori noch immer sichtlich bewegt. Darin schrieb sie sechs von unzähligen Geschichten auf, die den Alltag der Mädchen und Jungen in der Zeesener Kita nun schon seit Jahren begleiten. Dort fiebern die Kinder dem Moment entgegen, wenn Kita-Leiterin Antje Cori ihren alten, zerbeulten Koffer aufklappt. Wissen sie doch, dass dies der Wohnkoffer ihres geliebten Fidibus ist, der sie dann gleich mit einer neuen, selbstverständlich pädagogisch wertvollen Geschichte überraschen wird.

In das Leben der Kita-Kinder sowie der Familie Cori mit Vater Silvio und Tochter Anna-Lena trat Fidibus, als Mutter Antje eine Zusatzqualifikation für Sprachförderung erwarb. „Damals haben wir sehr viel mit Handpuppen gearbeitet, die wir mit einer speziellen Sprache und einem bestimmten Charakter versehen haben“, erinnert sich Antje Cori. Eine Form von Pädagogik, die ihr unendlich viel Spaß und Freude bereitete, sodass sie selbst daheim vor dem Spiegel mit der Handklapp-Puppe Mimik, Gestik und Sprache übte.

Das Buch ist vor wenigen Tagen erschienen. Quelle: Franziska Mohr

Wie die Puppe aus dem Spielwarenladen zur Familie Cori fand, erfährt der Leser im Buch. Da entstanden Kita-Geschichten vom Zanken und Streiten, von der Liebe zum Nuckel und vom nicht enden wollenden Einpullern. Die Rede ist aber auch vom Weihnachtsmann, vom Kinder-Geburtstag sowie dem Unvermögen, mit anderen Kindern zu teilen. Die Knirpse lieben die Geschichten derart, dass die Kollegen meinten, sie solle sie doch mal aufschreiben. Die Muße dazu fand die Kita-Leiterin im Urlaub, als sie im Sommer am Strand den Fidibus mit dem Bleistift auf dem Papier verewigte. Unterstützt von Mann und Tochter, die obendrein noch das Manuskript illustrierte, schickte es die Töpchinerin an fünf Verlage. „Viel Hoffnung, dass das Manuskript veröffentlicht wird, hatte ich allerdings nicht“, gesteht Cori. Umso glücklicher war sie, als sich gleich zwei Verlage meldeten.

Mit dem Verlag Buchwerkstatt Berlin wurde sie sich letztlich einig, so dass das Kinderbuch jetzt nicht nur in der Königs Wusterhausener Stadtbuchhandlung Radwer, sondern auch im Internet-Handel erhältlich ist. „Die Illusion, damit wie die Harry-Potter-Autorin reich zu werden, habe ich natürlich nicht“, sagt Cori. Im Gegenteil. Augenblicklich hat sie für das Erscheinen des Buches finanziell kräftig zugesetzt. Aber das ist es den Coris wert. Zumal der Fidibus mit der Klappmaul-Puppe Jan, gespielt von der Erzieherin Ilona Dieselbach, in der Kita schon Verstärkung bekam. Im Fidibus-Buch ist übrigens auch eine Silvester-Geschichte enthalten. Aber mehr wird nicht verraten.

Von Franziska Mohr

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