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Dahme-Spreewald Gesperrter Weg ist Zündstoff in Bestensee
Lokales Dahme-Spreewald Gesperrter Weg ist Zündstoff in Bestensee
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21:45 13.04.2016
Gesperrt für Passanten: Der Weg ist sonst eine Abkürzung für viele Bestenseer. Quelle: Andrea Mueller
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Bestensee

Der Weg zwischen der Mozartstraße und der Friedenstraße in Bestensee ist gesperrt. Das sorgt seit einiger Zeit im Neubaugebiet für viel Ärger.

Denn die Bewohner haben den Pfad, der einst direkt über der Heiztrasse entstanden und eigentlich kein öffentlicher Weg ist, immer als bequeme Abkürzung genutzt. Jetzt müssen sie zum Teil bis zu 1000 Meter Umweg hinnehmen. Eine Zumutung für viele, insbesondere alte Leute und Menschen mit Behinderung.

Im Winter ist der Weg schnee- und eisfrei

Deswegen will die Gemeinde nun reagieren. Anfangs suchte sie die Zusammenarbeit mit der Garagengemeinschaft, deren rund Hundert Mitglieder den Weg neben vielen anderen am meisten nutzten. Michael Vogel ist ihr Vorsitzender. „Es gibt einige Schwierigkeiten, den Weg in einer Art Arbeitseinsatz zu begradigen“, sagte er. Unter anderem sei zu klären gewesen, ob den Teilnehmern Versicherungsschutz zugesichert werden kann oder das entsprechende schwere Gerät zur Verfügung steht, um die Betonplatten auf dem Weg zu heben, den Unterboden zu glätten und sie wieder gerade aufzubringen. Seiner Meinung nach hätten auch mehr Helfer eingespannt werden müssen, etwa Anwohner rund um die Friedensstraße, aber auch die Volkssolidarität oder die nahe Schule. „In Ordnung gebracht werden muss der Weg aber dringend“, so Vogel.

Er habe erst durch die Sperrung so richtig mitbekommen, wie viele die Trasse nutzen. Im Winter besonders angenehm: Der Weg ist immer schnee- und eisfrei. Denn darunter liegt die warme Heiztrasse, die das Neubaugebiet mit Fernwärme versorgt. „Fast schon isländische Verhältnisse“, heißt es im Ort scherzhaft, weil dort überall die Bürgersteige beheizt werden. Hier aber ist die Sperrung des zweimal 40 Meter langen Weges nun bitterer Ernst und erschwert den Alltag. Vogel hatte gesehen, wie darauf zuvor selbst Menschen mit Rollator gingen, um sich den viel weiteren Fußweg über die normalen öffentlichen Wege zu ersparen.

Bestenseer Bürgermeister: Weg ist Ende Mai wieder zugänglich

„Wir werden eine Firma beauftragen, die Trasse in Ordnung zu bringen“, verspricht nun Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos). Statt den großen Aufwand mit Versicherungen und Werkzeugbeschaffung zu betreiben, soll das Problem nun so möglichst zügig behoben werden. „Ich gehe davon aus, dass er Ende Mai wieder zugänglich sein wird“, so das Gemeindeoberhaupt. Gleichzeitig verweist er aber auch auf den Fakt, dass der Abschnitt kein öffentlich ausgewiesener Weg ist. Die Trasse mit den Betonplatten sei noch zu DDR-Zeiten errichtet worden. Dies aber nicht, damit Fußgänger hier entlang gehen können, sondern um die Rohre der Heizanlage zu schützen. Das Grundstück gehöre der Gemeinde. Wegen des großen öffentlichen Interesses an dem Weg, will sie aber nun handeln.

Ursache für die Sperrung soll eine Klage wegen mangelnder Sicherheit gewesen sein. Gesperrt aber scheint er noch unsicherer: Viele klettern nämlich über die Absperrung.

Von Andrea Müller

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