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Dahme-Spreewald Giganten der Gärten
Lokales Dahme-Spreewald Giganten der Gärten
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00:30 08.10.2015
Der Kürbis von Wolf-Rüdiger Weber (2.v.r.) hatte mit 95 Kilogramm das Siegergewicht. Holger Neujahr (l.) packte mit an. Quelle: FotoS: Uta Schmidt (2)
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Niederlehme

Das Logo des Kleingartenvereins „Inselblick“ auf dem Niederlehmer Werder ist seit 27 Jahren der Kürbis. Kein Wunder, dass die beliebte Gartenfrucht am Samstag wieder im Mittelpunkt zahlreicher Aktivitäten von Laubenpiepern und Gästen stand. Zum 9. Mal luden die Vereinsmitglieder zur Kürbismeisterschaft ein. „Wir haben mehrere Gründe zum Feiern: Das 25. Jubiläum der Deutschen Einheit, das 700. Jubiläum der Niederlehmer Ortsgründung und das 28. Jahr der Gartenkolonien auf dem Niederlehmer Werder. Deshalb rechnen wir mit vielen Besuchern“, sagte Vereinsvorsitzender Holger Neujahr.

Bei sonnigem Spätsommerwetter waren Gastgeber und Gäste beim Kinderfest, der Kürbismeisterschaft und der abendlichen Party mit Feuerwerk, Lichtshow und Tanz bestens gestimmt. Dabei konnten die Teilnehmer der Kürbismeisterschaft diesmal auf kein allzu gutes Gartenjahr zurückblicken. „Es fehlte einfach die Feuchtigkeit“, sagte Wolf-Rüdiger Weber, der im vergangenen Jahr mit einem 156-Kilo-Giganten gewann. In diesem Jahr brachte sein größtes Prachtexemplar lediglich 95 Kilogramm auf die Waage. Das reichte trotzdem, um wieder den ersten Preis – einen Wanderpokal – zu holen. Freude herrschte auch bei Ehefrau Martina: „Wir haben Spezialsamen in die Erde gebracht, gut gewässert und viel gestreichelt“, scherzte sie. Ansonsten würde die Familie alles im Garten nur ökologisch anbauen.

Spannung herrschte vor allem bei der Preisvergabe in der Kategorie „kreative Idee“. Heike Radtke gewann mit einer Kürbishexe. Sieger der Herzen aber war Dieter Schulz. Er nannte eine Reihe aufrecht stehender Cobra-Kürbisse „Evolution der Kürbisse“ – in Anlehnung an die bekannte Darstellung „Evolution des Menschen“. „Auf so eine Idee muss man erst mal kommen“, lobte Madlen Schwanebeck vom Vereinsvorstand.

Neben mehreren Preisverleihungen konnten sich die „Inselblicker“ sowie mehr als 300 große und kleine Gäste – viele in Dirndl und Lederhose – beim Kinderfest mit Puppentheater, Spielen und Unterhaltung freuen. Dazu gab es einen kleinen Basar ganz im Zeichen des 700.  Ortsgeburtstags von Niederlehme. Künstler aus dem Ort präsentierten ihre Werke, die Damen und Herren des Sängerkreises gratulierten mit einem kleinen Konzert, Mitglieder des Heimatvereins informierten über das Dorf und präsentierten die Chronik des Ortsteiles von Königs Wusterhausen. „Seit drei Jahren unterhalten wir enge Kontakte zum Heimatverein“, so Neujahr.

Als Geschenk gab es vorab im vergangenen Jahr bereits eine neue Fahne mit der Aufschrift „Lohmen inferior 1315“. Diese begleitete alle Aktivitäten im Festjahr wie beim Schlossfest-Umzug. „Dabei haben wir als Kleingärtner die Niederlehmer verstärkt“, so Neujahr. Heimatvereinsvorsitzender Rainer Schinck und Mitglieder hatten als Fest-Dekoration das Modell des Niederlehmer Wasserturms mitgebracht. Unter den Gästen war auch Ortsvorsteherin Ina Engel, die die gute Zusammenarbeit der Vereine im Ort lobte.

Von Uta Schmidt

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