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Dahme-Spreewald Glockenlieder zu Silvester
Lokales Dahme-Spreewald Glockenlieder zu Silvester
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07:09 02.01.2018
Der Kirchenchor Friedersdorf bei seinem Auftritt zum Benefizkonzert zur Jahreswende in der Kirche. Quelle: Foto: Gerlinde Irmscher
Friedersdorf

Es ist schöne Tradition, dass die evangelische Kirchgemeinde Friedersdorf-Kablow am Silvesternachmittag zum Konzert in die Kirche einlädt. Diesmal hieß das Motto „Süßer die Glocken nie klingen“, denn es wurde Geld für zwei neue Friedersdorfer Glocken gesammelt. Dafür musizierten der Kirchenchor Friedersdorf unter Leitung von Saiko Yoshida-Mengk, die Posaunenchöre aus Friedersdorf und Reichwalde, der Chor der Neuapostolischen Kirche Friedersdorf, unter der Leitung von Hans Georg Hinschke, der von Sabine Lorenz ins Leben gerufene Glocken-Projekt-Chor sowie die Solisten Christine Lüdecke, Friedrich von Kymmel, Anne-Katrin Seiler, Lydia Müller, und Cong Pham.

Ausschließlich Glockenlieder auf dem Programm

Das Besondere war, dass ausschließlich Glockenlieder auf dem Programm standen. Zum Auftakt sang Frenilla Tiepner gemeinsam mit ihrem Vater, Pfarrer Sven Tiepner, „Hörst du die Glocken klingen“ und stimmte die Zuhörer so auf eine Stunde wohlige „Glockenmusik“ ein. Die unterschiedlich aufeinanderfolgenden leisen oder klangvollen Stücke machten das Konzert hörenswert. „Es war ein sehr schönes, beeindruckendes und gelungenes Konzert“, lobte Detlef Knop aus Friedersdorf. Er sei auch deshalb zum Benefizkonzert gekommen, weil er möchte, dass alle drei Glocken wieder klingen, erzählte er.

Glockenprojekt ist etwas besonderes für die Besucher

Das Glockenprojekt ist für viele etwas Besonderes und so war es ein besonderer Anreiz, zum Konzert zu kommen, auch für Marcus Hammitsch aus Dolgenbrodt. „Die Unterschiedlichkeit der Mitwirkenden hat für mich das Konzert ausgemacht und sie haben es verstanden, in dieser schnellen Zeit ein Lächeln zu zaubern“, sagt er. Und auch die Akteure hatten ihre Freude: „Es hat Spaß gemacht und ich sehe es als wichtig an, dass wir zusammenkommen, wir sind keine Konkurrenten“, sagte Matthias Krause vom Chor der Neuapostolischen Kirche.

Derzeit nur eine Glocke

Derzeit gibt es in Friedersdorf nur eine Glocke. Sie ist zweimal täglich zu hören. Zudem ruft sie zu Gottesdiensten und zu Veranstaltungen. Ursprünglich bestand das Geläut aus drei Glocken. Die Vorrichtungen dafür auf dem Turm sind noch vorhanden. Doch 1917 wurde die mittlere Bronzeglocke zur Metallsammlung in Kriegszeiten abgegeben, 1943 folgten die große, die auf das Jahr 1305 datiert war, und die kleine aus dem Jahr 1621. Seitdem gibt es nur noch eine Stahlglocke von 1922 mit einem Durchmesser von 115 Zentimetern und einem Gewicht von 700 Kilogramm.

Kosten von 25 000 Euro

Der Gemeindekirchenrat hat nun beschlossen, dass die Friedersdorfer Kirche wieder zwei kleinere Bronzeglocken bekommen soll. Sie sollen mit der großen Stahlglocke harmonieren, um wieder einen vollen Glockenklang zu erzeugen. Inzwischen wurden entsprechende Angebote eingeholt. Inklusive der Montage ergeben sich Gesamtkosten von etwa 25 000 Euro. Mindestens ein Drittel der Kosten wollen die Friedersdorfer durch Spenden und Kollekten sammeln.

Von Gerlinde Irmscher

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