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Gratulation vom Wildauer Aufsteigerteam

80. Geburtstag von Trainer Werner Heine Gratulation vom Wildauer Aufsteigerteam

Ehemalige Fußballspieler von BSG Motor Wildau haben ihrem einstigen Trainer Werner Heine zum 80. Geburtstag gratuliert. Anno 1975 führte er sie in die Berliner Bezirksliga – und damit zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

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Werner Heine (sitzend) mit seinen Jungs von 1975.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Mittenwalde. Die legendäre „Elf aus Wildau“ findet immer mal wieder eine Gelegenheit, sich mit ihrem damaligen Trainer Werner Heine zu treffen. Diesmal war es dessen 80. Geburtstag, den man kürzlich in Mittenwalde gebührend nachfeierte. Da wurde in der Gaststätte „Zur Post“ in Erinnerungen geschwelgt, über Fußball und die Geschichten von früher geredet.

Werner Heine kam 1974 nach Wildau. Zehn Jahre lang trainierte er die erste Männermanschaft der BSG Motor Wildau. „Das war ’ne Bombentruppe“, schwärmt er noch heute. 1975 schafften sie den Aufstieg in die Berliner Bezirksliga, damals die dritthöchste Spielklasse des Deutschen Fußballverbandes der DDR. Heine brachte seine Erfahrungen ein, die er als aktiver Spieler gesammelt hatte. In Roßleben geboren, kam er 1955 über den SC DHfK Leipzig zum SC Dynamo Berlin (später BFC Dynamo) und spielte 1966/67 beim 1. FC Union Berlin, bevor er die Trainerlaufbahn einschlug. 210 Oberligaspiele hat er bestritten. Von 1958 bis 1964 spielte er in der Nationalmannschaft, absolvierte 29 Länderspiele, 1963 war er Kapitän.

„Bier in der Kabine nach dem Spiel gab es nicht, erst musste einmal gegessen werden“, berichtet Winfried Kernbach. Klaus Peter Fiedler erinnert sich, dass Heine ein sehr korrekter Trainer war. Pünktlichkeit und Ordnung waren obererste Priorität. „Einfach nicht zum Training kommen, gab es nicht. Eine Ausnahme ließ er gelten – einen Zahnarzttermin, schließlich sind gesunde Zähne für einen Sportler wichtig“, so Fiedler.

Heute sieht sich Werner Heine die Fußball-Bundesliga meist zu Hause vor dem Fernseher an. „Da sitze ich in der ersten Reihen und muss auch nicht damit rechnen, dass irgendwelche Fans austicken“, bekennt er.

Von Gerlinde Irmscher

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