Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Gratulation vom Wildauer Aufsteigerteam
Lokales Dahme-Spreewald Gratulation vom Wildauer Aufsteigerteam
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:25 16.09.2015
Werner Heine (sitzend) mit seinen Jungs von 1975. Quelle: Gerlinde Irmscher
Mittenwalde

Die legendäre „Elf aus Wildau“ findet immer mal wieder eine Gelegenheit, sich mit ihrem damaligen Trainer Werner Heine zu treffen. Diesmal war es dessen 80. Geburtstag, den man kürzlich in Mittenwalde gebührend nachfeierte. Da wurde in der Gaststätte „Zur Post“ in Erinnerungen geschwelgt, über Fußball und die Geschichten von früher geredet.

Werner Heine kam 1974 nach Wildau. Zehn Jahre lang trainierte er die erste Männermanschaft der BSG Motor Wildau. „Das war ’ne Bombentruppe“, schwärmt er noch heute. 1975 schafften sie den Aufstieg in die Berliner Bezirksliga, damals die dritthöchste Spielklasse des Deutschen Fußballverbandes der DDR. Heine brachte seine Erfahrungen ein, die er als aktiver Spieler gesammelt hatte. In Roßleben geboren, kam er 1955 über den SC DHfK Leipzig zum SC Dynamo Berlin (später BFC Dynamo) und spielte 1966/67 beim 1. FC Union Berlin, bevor er die Trainerlaufbahn einschlug. 210 Oberligaspiele hat er bestritten. Von 1958 bis 1964 spielte er in der Nationalmannschaft, absolvierte 29 Länderspiele, 1963 war er Kapitän.

„Bier in der Kabine nach dem Spiel gab es nicht, erst musste einmal gegessen werden“, berichtet Winfried Kernbach. Klaus Peter Fiedler erinnert sich, dass Heine ein sehr korrekter Trainer war. Pünktlichkeit und Ordnung waren obererste Priorität. „Einfach nicht zum Training kommen, gab es nicht. Eine Ausnahme ließ er gelten – einen Zahnarzttermin, schließlich sind gesunde Zähne für einen Sportler wichtig“, so Fiedler.

Heute sieht sich Werner Heine die Fußball-Bundesliga meist zu Hause vor dem Fernseher an. „Da sitze ich in der ersten Reihen und muss auch nicht damit rechnen, dass irgendwelche Fans austicken“, bekennt er.

Von Gerlinde Irmscher

Dahme-Spreewald Interesse an ehemaliger Ingenieurschule - Alter Campus in Wildau komplett vermietet

Noch vor fünf Jahren war das alte Campusgelände der ehemaligen Ingenieurschule in der Friedrich-Engels-Straße ein Schandfleck in Wildau. Die TH hatte das Areal 2008 endgültig aufgegeben. Jetzt sind die fast 29 000 Quadratmeter fast komplett vermietet. Als jüngster Mieter eröffnet dort ein Orthopäde seine Praxis.

19.09.2015
Dahme-Spreewald Gesellenfreisprechung in Dahme-Spreewald - Abschied von der Ausbildung

Insgesamt 27 Handwerksazubis aus dem Landkreis Dahme-Spreewald haben erfolgreich ihre Lehre beendet. Bei einem Festakt erhielten sie ihre Freisprechung von der Kreishandwerkerschaft und ziehen nun als Gesellen durchs Land oder machen ihre Meisterausbildung.

15.09.2015
Polizei Dahme-Spreewald: Polizeibericht vom 15. September 2015 - Mädchen in Wildau angefahren

Ein zehnjähriges Mädchen ist am Montag in Wildau von einem Auto angefahren worden. Sie wurde leicht verletzt.

15.09.2015