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Gratwanderung mit Collage

Künstlerischer Workshop im Bürgerhaus Gratwanderung mit Collage

Mit einem von den Künstlern Oliver Steinmann und Malack Silas angebotenen Workshop endete die Ausstellung „Gratwanderung“ im Königs Wusterhausener Bürgerhaus „Hanns Eisler“ am Wochenende. Mit den Teilnehmern der Kunstaktion wurde eine große Collage gestaltet.

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Oliver Steinmann (l.) und Malack Silas mit Teilnehmerinnen.

Quelle: Christian Dederke

Königs Wusterhausen. Im Rahmen der Ausstellung „Gratwanderung“ im Bürgerhaus „Hanns Eisler“ in Königs Wusterhausen veranstalteten die Künstler Oliver Steinmann und Malack Silas am Samstag einen Workshop. Dabei handelte es sich um eine Mitmachaktion, bei der Teilnehmer und Gäste je eine kleine Leinwand malerisch oder zeichnerisch mit einem Motiv ihrer Wahl gestalten konnten. Die vielen verschiedenen Arbeiten wurden dann zu einer Collage zusammengefügt.

Diese Arbeit stellte den Höhepunkt zum Abschluss der Ausstellung „Gratwanderung“ dar. Jasmin Zschörneck, die extra aus der Nähe von Cottbus angereist war, um an diesem Workshop teilzunehmen, malte einen Sonnenuntergang mit Acrylfarben. „Eigentlich bin ich mehr mit dem Fotoapparat unterwegs. Heute gab es aber die Möglichkeit, sich auf diese Art künstlerisch auszuprobieren“, erzählte die junge Frau. Die Teilnehmer konnten zwischen Tusche, Acryl und Öl wählen. „Wir möchten mit diesem Workshop das Bewusstsein für Kunst wecken. Eine Möglichkeit bieten, Kunst selbst zu gestalten“, erzählte Oliver Steinmann, der innerhalb der Ausstellung „Gratwanderung“ eigene Werke zeigte.

Susanne Dyhr aus Berlin hatte einen Stempel dabei, der den afrikanischen Kontinent abbildete, um diesen für ihre Arbeit einzusetzen. Den Abdruck gestaltet die junge Frau mit Acryl auf Tintenbasis. „Ich erfuhr von diesem Workshop von Malack Silas“, sagt die Hobbymalerin. Malack Silas ist ein kenianischer Künstler, der seit sieben Monaten in Deutschland lebt und mit seinen Werken auch die Ausstellung im Bürgerhaus bereicherte. Auf seinen mit Öl gemalten Bildern bildet er gern Motive aus seiner Heimat ab. Der in Märkisch Buchholz lebende Kenianer gibt gern Einblicke in die Kunst. „Alle Menschen sind kreativ und ich glaube auch, dass man mit Farben sprechen kann. Als ich nach Deutschland kam, konnte ich kein Wort Deutsch und so kommunizierte ich mit meinen Bildern“, erklärte er.

„Für die Zukunft plane ich, an den Schulen mit Kindern eine Collage zu erstellen“, verrät Oliver Steinmann, der beruflich als Kunstpädagoge an Schulen tätig ist, seine Pläne.

Von Christian Dederke

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