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Dahme-Spreewald Grippewelle hat die Region im Griff
Lokales Dahme-Spreewald Grippewelle hat die Region im Griff
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02:15 12.02.2016
Die Grippezeit dauert noch ein paar Wochen an. Quelle: Fotolia
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Dahmeland-Fläming

Die Grippewelle hat die Region weiterhin fest im Griff. Auch wenn die Temperaturen derzeit bei etwa zehn Grad liegen und die Sonne scheint, breiten sich die Influenzaviren auch in der aktuellen Kalenderwoche noch weiter aus. Das bestätigte die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf MAZ-Anfrage.

Beim Gesundheitsamt in Teltow-Fläming wurden seit Grippesaisonbeginn im vergangenen Herbst 35 Influenzaerkrankungen gemeldet. Amtsarzt Rüdiger Lehmann weist darauf hin, dass es deutlich mehr Krankheitsfälle geben kann, da nicht alle Hausärzte das Virus nachweisen und nicht alle Erkrankten zum Arzt gehen.

Laut Lehmann waren fast die Hälfte der Grippeerkrankten Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre, in dieser Altersgruppe erkrankten 17 Patienten. Insgesamt war nur einer der Erkrankten gegen das Influenzavirus geimpft.

Auch Claudia Hansche, Sprechstundenhilfe aus der Allgemeinarztpraxis Neithard Hansche in Königs Wusterhausen nahm in den vergangenen Wochen viele Patienten mit Grippesymptomen auf. Die Krankheitswelle reiße nicht ab. „Bei vielen Patienten handelt es sich um einen grippalen Infekt“, sagt sie. Die Symptome und Behandlung ähneln sich.

Wie die RKI-Pressesprecherin Susanne Glasmacher mitteilte, sei die aktuelle Verbreitung von Influenzaviren der Jahreszeit entsprechend normal und könne noch bis April anhalten. Seit Jahresbeginn zählt das Institut in der Region wöchentlich 2000 Neuerkrankungen je 100 000 Einwohner.

Aktuell liegt der Grippe-Schwerpunkt in Brandenburg im Norden des Landes. „Früher oder später kommt das Virus aber überall hin“, sagt Glasmacher. Gesundheitsexperten raten zur Grippeschutzimpfung. Vor allem für Schwangere und Menschen mit schwachem Immunsystem kann die Krankheit schwer verlaufen.

Von Anja Meyer

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