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Dahme-Spreewald Köriser vertreiben Wintergeister
Lokales Dahme-Spreewald Köriser vertreiben Wintergeister
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19:40 17.02.2019
Bei der „Annemarie-Polka“ machen alle mit. Quelle: Gerlinde Irmscher
Groß Köris

Das Wochenende stand in Groß Köris ganz im Zeichen der Fastnacht. Dabei darf man Fastnacht allerdings nicht mit Fasching gleichsetzten. Vielmehr geht es um den wendischen Brauch aus dem Spreewald. Wenn die dunklen Nächte langsam wieder kürzer werden, ist es an der Zeit, den Winter zu vertreiben.

Seit 1912 ist es Tradition, dass die Groß Köriser mit Fastnacht und Zempern den Winter vertreiben. Der Fest- und Traditionsverein des Ortes hatte geschafft, auch zur 107. Köriser Fastnacht, eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Stimmungsmusik mit Simple Back

Die Mehrzweckhalle war festlich hergerichtet, als am Freitagabend die Gäste kamen. Die Band Simple Back spielte zum Warmmachen Stimmungsmusik. Gegen 20 Uhr eröffnete die Fastnachtsjugend den Tanz und holte die Besucher auf die Tanzfläche.

Der Fest- und Traditionsverein Groß Köris hatte am Wochenende zur 107. Fastnacht in die Mehrzweckhalle nach Groß Köris eingeladen. Neben Tanz bei Livemusik erlebten die Besucher ein Programm, vorgeführt von den Vereinsmitgliedern.

Höhepunkt war das Programm der Vereinsmitglieder, in diesem Jahr unter dem Motto „Sommerparty“, moderiert von Jörg Stiehl. Er erklärte auch, warum das Traumschiff in Groß Köris anlegen konnte: Da gebe es nämlich nicht nur Seen, sondern auch Kanäle – wie die Berliner Straße, die immer unter Wasser steht.

Alles rauslassen

Ein bisschen aufgeregt waren sie schon vor ihrem Auftritt, die Mädchen und Jungen von den Zylindies. „Man denkt: Wenn ich was falsch mache, dann sehen es ja die Leute“, so die Sorge der neunjährigen Magda. Da kamen die aufmunternten Worte von Jörg Stiehl gerade recht: „Laßt alles raus, was drin ist!“ Und als dann die Zylindies mit ihrem Tanz übers Parkett wirbelten, hatten sie die volle Sympathie der Zuschauer, was auch für die anderen Gruppen galt.

„Es ist immer wieder schön. In diesem Jahr hat mir das Programm besonders gut gefallen“, sagte Günter Bulisch, und auch Edith Franke war begeistert: „Ich versäume keine Fastnacht. Es ist wunderschön, zu sehen, welche Mühe sie sich geben, vor allem auch die ganz Kleinen.“

An Ausruhen war am Sonnabend nicht zu denken. Ab 9.30 Uhr wurde gezempert und abends ging es wieder in die Mehrzweckhalle, zur zweiten Veranstaltung.

Von Gerlinde Irmscher

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