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Großes Fest zum 20-jährigen Bestehen

Dahmelandmuseum Großes Fest zum 20-jährigen Bestehen

Das Dahmelandmuseum ist nicht mehr weg zu denken aus der historischen Mitte von Königs Wusterhausen. Der Heimat- und Museumsverein lädt für den 11. Juni dazu ein, das 20jährige Jubiläum mit ihm gemeinsam zu feiern. Das Fest beginnt um 11 Uhr.

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Das Dahmelandmuseum am Schlossplatz.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Es ist 20 Jahre her, dass das Heimatmuseum, später Dahmelandmuseum, in Königs Wusterhausen eröffnet wurde. Der Heimat- und Museumsverein lädt für den 11. Juni dazu ein, dieses Jubiläum mit ihm gemeinsam zu feiern. Das Fest beginnt um 11 Uhr und bietet allerlei Kurzweil. Daniel Tomczak führt durch das kulturelle Programm mit der Band „Die Vier“, dem Kantatenchor, dem Chor der Wilhelm Busch Grundschule und der Blasmusik Königs Wusterhausen. Für die Kinder gibt es Basteln und Spiele. Die „Germanen“ aus Klein Köris backen Brot im Lehmofen und die Waschfrauen aus Mittenwalde zeigen, wie man früher die Wäsche sauber bekommen hat.

Höhepunkte werden die Präsentation des Museumsführers für Kinder und die fertiggestellte Dauerausstellung mit den Mitmach-Stationen sein. Überall dort, wo das Eichhörnchen Trixi seine Fußspuren hinterlassen hat, können die kleinen Besucher Dinge anfassen oder ausprobieren. Sei es auf einer alten Schreibmaschine schreiben, an einem Wandtelefon mit Wählscheibe telefonieren, in der Waschküche mit dem Waschbrett waschen, mit einem alten Bügeleisen, die Wäsche wieder glatt machen oder in der Schule auf der Schulbank sitzen und mit einem Griffel auf einer Schiefertafel den Namen in Sütterlinschrift schreiben.

1996 wurde das erste Heimatmuseum der Stadt eröffnet

Seit der Gründung des Heimat- und Museumsvereines Königs Wusterhausen 1990 war es der Wunsch der Mitglieder, ein eigenes Museum aufzubauen. Über Jahre wurden zahlreiche Exponate zusammengetragen, die dann allerdings nur zeitlich begrenzt an wechselnden Örtlichkeiten gezeigt werden konnten. Als die Bibliothek aus dem historischen Gebäude am Schlossplatz 7 auszog und noch nicht feststand, was aus dem Haus wird, erarbeitete man eine Konzeption für eine museale Nachnutzung. Nach deren Vorlage und Verhandlungen mit der Stadtverwaltung, konnte der Heimatverein zunächst in eine Etage des „Alten Forsthauses“ einziehen. Das Gebäude befindet sich historisch gesehen auf dem Grundstück des ehemaligen königlichen Gutes. Es wurde mehrmals Opfer der Flammen und 1869, nach dem letzten Brand, erhielt es auf dem noch erhaltenen Kellergeschoss sein jetziges Aussehen. Bis 1876 diente das Haus als Wohnung für den königlichen Forstmeister. Danach gab es einen ständigen Wechsel der Besitzer und somit auch einige kleine Umbauten.

1996 wurde in sechs Räumen auf 200 Quadratmetern das erste Heimatmuseum der Stadt eröffnet, dass sich schnell etablierte. 6000 ehrenamtliche Aufbaustunden der Mitglieder standen zu Buche als die Stadt den Beschluss fasste, das Gebäude als Museum zu erhalten und mit Hilfe des Landes zu sanieren. Es gab eine neue Konzeption zur Nutzung des gesamten Hauses.

Von Gerlinde Irmscher

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