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Grundbuchamt baut Antragsstapel ab

Amtsgericht Königs Wusterhausen Grundbuchamt baut Antragsstapel ab

Der Bearbeitungsstau im Grundbuchamt am Amtsgericht Königs Wusterhausen konnte in den vergangenen zwölf Monaten von über 2500 Anträgen auf 1400 abgebaut werden. Behördenleiter Matthias Deller spricht jetzt von einer befriedigenden Situation. Noch vor einem Jahr charakterisierte er aufgrund des Personalmangels die dortigen Zustände als unhaltbar.

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Das Domizil des Amtsgerichts in Wildau.

Quelle: Franziska Mohr

Wildau. „Das Grundbuchamt bremst Investoren in der Region nicht mehr aus. Es funktioniert wieder“, stellt der Leiter des Amtsgerichts Königs Wusterhausen fest. Die dortigen Angelegenheiten werden Matthias Deller zufolge jetzt mit Laufzeiten von unter zwei Monaten bearbeitet.

Die Rückstände im Grundbuchamt sind innerhalb von zwölf Monaten von 2500 auf knapp 1400 geschmolzen. Diesen Zustand bewertet der Behördenleiter als befriedigend, mit unter 1000 hingegen wäre das Amtsgericht „so richtig gut“. Zumal in der boomenden Region jetzt Monat für Monat weitere 700 bis 800 Anträge hinzukommen.

Der Abbau der Aktenberge gelang vor allem durch die Einstellung einer neuen Rechtspflegerin, so dass sich die Anzahl der in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter im Amtsgericht Königs Wusterhausen auf acht Beschäftigte erhöhte. Ein großes Dankeschön richtet Deller auch an die Amtsgerichte in Cottbus und Bad Liebenwerda. Sie halfen sechs Monate lang mit vier in Grundbuchangelegenheiten erfahrenen Mitarbeitern, den Rückstau in Königs Wusterhausen abzubauen.

Möglich wurde dies durch ein modernes Computerprogramm, so dass die Beschäftigen an ihren Arbeitsplätzen in Cottbus und Bad Liebenwerda problemlos die Grundbuchfälle aus Königs Wusterhausen erledigen konnten. „Nur die Akten mussten reisen“, sagt Deller schmunzelnd.

Noch vor einem Jahr charakterisierte Deller aufgrund des akuten Personalmangels die Zustände in „seinem“ Grundbuchamt als unhaltbar. Bürger und Unternehmen müssten auf die einfache Eintragung einer Grundschuld oder einer Auflassungsvormerkung drei Monate und länger warten, hieß es.

Deller bewertete diese Situation als verheerend für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Schließlich seien Kreditverhandlungen für Bauprojekte ohne aktuelle Grundbuchauszüge für Unternehmen beziehungsweise Privatpersonen gegenstandslos.

Von Franziska Mohr

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