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Grundschule Töpchin wächst

Bildung in Mittenwalde Grundschule Töpchin wächst

Die Grundschule in Töpchin wird erweitert. Sie bekommt neue Klassenzimmer, die Schulleitung einen eigenen Raum, das Computerkabinett wird aufgelöst und ebenfalls zu einem Klassenraum umgestaltet. Auch im alten Teil des Gebäudes wird gebaut, damit sich die Lernbedingungen für Kinder und Lehrer verbessern. Kosten: 430 000 Euro

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Der Rohbau für den Anbau an der Grundschule Töpchin steht bereits. Bis zum neuen Schuljahr soll alles fertig sein.

Quelle: Fotos (2): Andrea Müller

Töpchin. Die Grundschule im Mittenwalder Ortsteil Töpchin wird erweitert. Über die Wintermonate ging es lange Zeit auf der Baustelle nicht voran. Doch mit den wärmer werdenden Tagen soll neuer Schwung in die Arbeiten kommen.

Wie der Mittenwalder Bauamtsleiter Marek Kleemann sagt, seien die Ausschreibungen für alle Gewerke bereits durch und die Aufträge an Dachdecker, Zimmerer und andere Ausbaugewerke vergeben. Die Bauarbeiten sollen bei laufendem Schulbetrieb stattfinden. Wenn alles nach Plan verläuft, soll der Anbau bis zum neuen Schuljahr 2017/18 fertig sein. In dem Gebäude entstehen insgesamt drei neue Klassenräume, darunter ein Fachkabinett. Verantwortlich sind für den Anbau die Architekten Mielke und Knobel aus Berlin.

Veränderung auch im Altbau

Auch im alten Gebäude wird es Veränderungen geben. Die Schulleitung bekommt jetzt einen eigenen Raum. Vorher mussten sich Lehrer und Leitung ein Zimmer teilen. Aus einem Klassenraum wird ein Podest entfernt, um mehr Platz zu bekommen. Die Küche wird verlegt und vergrößert. Das alte Computerkabinett wird aufgelöst, da es inzwischen keine fest installierten Computerarbeitsplätze mehr für die Kinder gibt. „Hier wurden inzwischen mobile Geräte angeschafft, die die Schüler nutzen“, so Bürgermeisterin Maja Buße (CDU).

Zwei Klassen werden nach Abschluss der Bauarbeiten in das neue Gebäude umziehen.

Bushaltestelle wird verlegt

Eine neue Gestaltung erfahren auch die Außenanlagen der Töpchiner Grundschule. Es werden Stellplätze für Pkw dazu gehören. Verlegt wird darüber hinaus die Bushaltestelle, die sich bislang direkt vor der Schule befand. Das soll die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg erhöhen.

Notwendig, so Kleemann, wurden die umfangreichen Veränderungen, weil es sich bei der Schule in Töpchin um eine Schule mit Modellcharakter für Inklusion handele. Hier werden behinderte Kinder nichtbehinderten Kindern gleich gestellt. Das erfordert zum einen mehr und geschultes Personal, aber auch mehr Platz, denn für diese Kinder wird ein Inklusionslehrer zusätzlich in die Klasse geschickt. In Töpchin waren die Räume bisher dafür zu klein. Künftig, so der Bauamtsleiter, werde alles großzügiger sein. Alles Räume werden eine Größe von 50 Quadratmetern vorweisen. Vorher waren es zwischen 30 und 40 Quadratmeter. Insgesamt wird es sechs Klassenräume geben. Bei sämtlichen Bauarbeiten sei der Denkmalschutz beteiligt gewesen, so Kleemann. Grund dafür sei, dass der alte Teil der Schule unter Denkmalschutz stehe. Seit der Wende wurde die Töpchiner Grundschule bereits dreimal umgebaut und erweitert. Jetzt gesellt sich der vierte Umbau dazu.

Bessere Lernsituation

„Damit erreichen wir eine deutliche Verbesserung der Lernsituation für die Kinder und für die Lehrer“, bringt es die Mittenwalder Bürgermeisterin auf den Punkt. Die Töpchiner Einrichtung können insgesamt 140 Mädchen und Jungen besuchen

Von Andrea Müller

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