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Dahme-Spreewald Grundschule soll im Mai fertig sein
Lokales Dahme-Spreewald Grundschule soll im Mai fertig sein
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06:38 03.02.2018
Öffentliche Gesprächsrunde mit Klaus-Dieter Quasdorf, Annette Lehmann und Heiko Flieger (v. l.). Quelle: Gerlinde Irmscher
Bestensee

Die Grundschule in Bestensee wird derzeit erweitert. Eltern, deren Kinder die Einrichtung besuchen, äußern immer wieder ihren Unmut über die Zustände auf der Baustelle. Am Donnerstag gab es eine öffentliche Gesprächsrunde zwischen Eltern, der Gemeindeverwaltung und Heiko Flieger von der bauausführenden Firma EFF Bau GmbH. Annette Lehmann, Vorsitzende der Gemeindevertretung, begrüßte 17 Eltern und machte kein Hehl daraus, dass sie mit mehr Interessierten gerechnet hätte.

Baufreigabe und Wetter sorgen für Verzögerungen

Heiko Flieger gab aus Sicht der Baufirma einen chronologischen Bericht über die bisherigen Arbeiten. Im Juni vergangenen Jahres wurde demnach die Baufreigabe erteilt. Erst danach konnte mit der Bauausführungsplanung begonnen werden, so dass der ursprüngliche geplante Bauablauf – etwa der Dachabriss in den Osterferien – nicht mehr gewährleistet war. „Nach dem Dachabriss kam die erste große Überraschung“, so Flieger. Erst danach war zu sehen, dass das beim Bau der Schule verwendete Leichtmaterial für ein tragendes Obergeschoss stellenweise statisch nicht geeignet war. Nicht planbar waren auch die starken Regenfälle im August, wo es in der Decke zu Wasserdurchbrüchen und Feuchtigkeitsbildung kam, was zu Aufregungen bei den Eltern führte. Amtsärztin Astrid Schumann bestätigte, dass es aus ihrer Sicht keine Einschränkung für den Schulbetrieb gebe. Allerdings gebe es in der Schule ein allgemeines Lüftungsproblem. Eine zehnminütige Stoßlüftung in den Pausen oder vor dem Unterricht würde jedoch Abhilfe schaffen. Diese Aussage entfachte eine Diskussion, wer für die Lüftung verantwortlich ist – Schule oder Schulträger. „Unser Ziel, vor Weihnachten den Rohbau fertig zu haben, ist geschafft und wir sind zuversichtlich, dass im Mai die Schule fertig ist“, sagte Heiko Flieger weiter.

Eltern und Gemeindevertreter nahmen an der Veranstaltung mit Vertretern der Verwaltung und der Baufirma vor. Quelle: Gerlinde Irmscher

Eine Mutter, die sich zu Wort gemeldet hatte, sagte, dass es sie irritiert habe, in der Schule Bauarbeiter angetroffen und Lärm gehört zu haben, als sie in der ersten Dezemberwoche und in der vergangenen Woche vormittags in der Schule war. Das sei für sie nicht nachvollziehbar, da es doch die Anweisung gebe, dass erst ab 14.30 Uhr gearbeitet wird. Heiko Flieger versicherte, der Sache nachzugehen, da er zugesagt habe, dass die Schüler nicht durch Baulärm gestört werden. Er bot den Eltern an, doch den kleinen Umweg in sein Büro zu machen, wenn es Beschwerden gibt, um diese zeitnah klären zu können.

Lob für die Veranstaltung

„Ich war einfach einmal neugierig, wie denn im Moment der Stand der Dinge ist und wie es weiter geht“, sagte Nicole Krömer und lobte, dass dies gut dargestellt wurde, so dass es auch jemand verstehen konnte, der nicht vom Baufach kommt. Auch Mareen Thiede fand die Informationen zum Sachstand bei der Grundschulerweiterung sehr gut: „Ich wünsche mir, dass es weitere Informationen gibt, und freue mich auf die Fertigstellung der Schule“.

„Für uns als Verwaltung ist der Umbau bei laufendem Schulbetrieb schwierig und es sind Fehler passiert“,sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos). Er hofft, dass die aktuell vorhandere Unzufriedenheit zurückgeht, wenn die Schule fertig ist.

Von Gerlinde Irmscher

Ina Bienge wurde mit Down Syndrom geboren. Sie führt ein ganz normales Leben: Wie andere Menschen auch geht sie arbeiten, trifft sich mit Freunden, redet gern mit ihrer Freundin, besucht die Eltern in Königs Wusterhausen. Doch am liebsten geht sie in Konzerte und sammelt Autogrammkarten und Fotos mit den Künstlern.

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