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Grundschule und Hort werden erweitert

Eichwalde Grundschule und Hort werden erweitert

Die Humbolt-Grundschule wird mit einem zweigeschossigen Anbau erweitert. Geschätzte Kosten: 3,5 Millionen Euro. Dadurch freiwerdende Räume nutzt künftig der Hort. Das ist das Ergebnis eines Beschlusses des Hauptausschuss von Eichwalde. Damit wird der angespannten Schulsituation und dem steigenden künftigen Bedarf Rechnung getragen.

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Die Humboldt-Grundschule in Eichwalde soll durch einen Anbau erweitert werden.

Quelle: Oliver Becker

Eichwalde. Die Erweiterung der Humboldt-Grundschule in Eichwalde kommt. Der Hauptausschuss nahm während seiner jüngsten Sitzung einen entsprechenden Antrag mehrheitlich an, der zuvor von allen Fraktionen eingebracht worden war. Es gilt als sicher, dass dieser in der nächsten Gemeindevertreterversammlung beschlossen wird.

Wie zuvor in dem eigens für die Baumaßnahme gegründeten Workshop von Gemeindevertretern und Verwaltung erarbeitet, soll die Schul- und Horterweiterung getrennt vom künftigen Kitastandort und Neubau erfolgen. Die Dringlichkeit einer Erweiterung der Bildungsstätte in der Stubenrauchstraße 73 bis 76 wird derzeit als wichtiger erachtet, als ein zukünftiger Kita-Standort. Beschlossen wurde die Errichtung eines zweigeschössigen Anbaus auf rund 1600 zusätzlichen Quadratmetern im hinteren Grundstücksteil angrenzend an den jetzigen Schulbau. Dieser soll in nördlicher Richtung entstehen mit der künftigen Option auf eine dritte Etage.

Containerbau ist vom Tisch

Ein Grundstückszukauf und die Errichtung eines sogenannten Satellitenbaus neben der Turnhalle waren in der Vergangenheit verworfen worden. Mit dem Schulanbau sollen wieder neue Kapazitäten im Hort geschaffen werden, dem die überfrachtete Schule mit aktuell vier ersten Klassen und rund 270 Hortkindern bei einer nur zweieinhalbzügig ausgelegten Bildungsstätte zunehmend die Räume wegnahm. Der wegen der zugespitzten Lage an der Grundschule kurzzeitig diskutierte Containerbau ist vom Tisch.

„Wenn wir das jetzt beauftragen, können wir noch für das Jahr 2018 die Planfeststellung haben – immer vorausgesetzt, alles läuft ohne zeitliche Verzögerung“, sagte Jörg Jenoch (WIE). Und weiter: „Dass der Bürgermeister zuvor Grundschul- und Horterweiterung zusammen mit dem Kita-Neubau angehen wollte, hing wohl eher damit zusammen, dass er sich nicht umfänglich darüber informiert hat, was alles im Workshop diskutiert wurde.“

Kritik an Bürgermeister Speer

Im Vorfeld war Speer kritisiert worden, er würde die Leistungen des Ausschusses nicht richtig würdigen, was dieser vehement zurückwies. Speer sagte: „Alles das, was der Workshop erarbeitet und empfohlen hatte, steht in dem Beschluss noch einmal drin. Die Verwaltung hat den Auftrag bekommen, die Planung und Mittel in die Hand zu nehmen.“ Verwaltung und Parteien haben zwei nahezu identische Beschlussentwürfe eingebracht. Das zeigt, wie stark umkämpft die Deutungshoheit in dieser Frage ist.

Von Oliver Becker

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